Kunstrasenplätze

Sportstätten: Entwarnung

Düsseldorf (dpa). Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat in der Diskussion um ein mögliches Aus für Kunstrasenplätze wegen eines Mikroplastik-Verbots Entwarnung für den Amateurfußball gegeben. Ein Verbot von bestehenden Kunstrasenplätzen sei durch die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) und die Europäische Kommission nicht geplant. Das teilte die Landesregierung gestern mit.

Demnach betrifft ein mögliches Verbot von Mikroplastik in Kunstrasen nur die Zukunft und bedeutet nicht, dass bestehende Kunstrasenplätze sofort erneuert oder stillgelegt werden müssten. Vorausgegangen war ein ressortübergreifendes Fachgespräch, zu dem das für Chemikaliensicherheit zuständige Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales, die für den Sport zuständige Staatskanzlei, das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz sowie das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung eingeladen hatten. >>> weiter lesen