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Was ist Kunstturnen?
Kunstturnen (auch Gerätturnen genannt) ist eine ästhetische aber technisch sehr anspruchsvolle Sportart. Die Koordinationsfähigkeit wird dabei gefördert und man lernt, mit seinem Körper umzugehen. Sie stellt sehr hohe Anforderungen an Körper und Geist und bringt- wie eigentlich jeder Leistungssport - einen hohen Trainings- und somit auch Zeitaufwand mit sich.
Turnen sollte im Kindesalter begonnen werden, um später bestimmte Bewegungsabläufe durchführen zu können. Zudem sind gewisse körperliche Voraussetzungen von Vorteil.
Die Mädchen müssen im Wettkampf Übungen an vier Geräten absolvieren, diese sind:
Sprung, Stufenbarren, Schwebebalken, Boden
Stufenbarren:

Der Stufenbarren wird von vielen als spektakulärstes Turngerät der Frauen bezeichnet. Geturnt wird auf zwei elastischen Holmen, die einen kreisrunden Durchschnitt haben. Der Stufenbarren fordert - wie auch die anderen Geräte - einiges von den Turnerinnen. Sie brauchen Kraft, Konzentration und Mut, aber natürlich auch ein gutes Koordinationsvermögen.
Sprung:
Seit 2001 wird das altbekannte Sprungpferd durch einen neu entwickelten Sprungtisch ersetzt. Dieser sorgt mit einer Stützfläche von 105x90cm für sicheren und schonenden Umgang mit den Gelenken der Athletinnen.
Schwebebalken:

Eine Kürübung am Balken muss zwischen 70 und 90 Sekunden dauern und über die gesamte Länge des Geräts (5m lang und 1,20m hoch) ausgeführt werden. Die Anforderungen an eine Balkenkür sind: akrobatische, gymnastische und tänzerische Elemente bzw. Serien, die zu ungefähr gleichen Teilen vorhanden sein sollen, sowie exzellente Bewegungstechnik, Körperhaltung und Ausdruckskraft.
Boden:

Die Bodenfläche besteht aus speziellen Schwingelementen, um höher springen zu können, aber auch, um die Gelenke der Turnerinnen zu schonen. Eine Bodenkür wird zu Musik geturnt und muss zwischen 70 und 90 Sekunden lang sein. Die Bewegungen sollen mit der Musik im Einklang sein und Ausdruckskraft ist an diesem Gerät von besonderer Bedeutung. Eine Bodenübung soll eine ausgeglichene Mischung aus akrobatischen, gymnastischen und tänzerischen Elementen sein. Wichtig sind exakt ausgeführte Bewegungen, Körperhaltung und Ausdruckskraft.
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