Stolze Brust trotz 0:5 – starke Vorstellung unserer A-Jugend gegen Schloß Holte
Im Viertelfinale des Kreispokals stand für unsere A-Jugend mit dem VfB Schloß Holte ein richtig dicker Brocken auf dem Programm. Leider mussten wir aufgrund des noch nicht fertiggestellten Kunstrasenplatzes unser Heimrecht tauschen und traten somit auswärts an.
Nach dem starken Auftritt in der 2. Runde, als wir den Herzebrocker SV im Elfmeterschießen bezwingen konnten, wartete nun mit dem VfB Schloß Holte ein Bezirksligist auf unsere Jungs.
Doch eines hatte der Gegner sicherlich nicht erwartet: diese Einstellung und diese Zweikampfstärke unserer A-Jugend!
Von Beginn an war zu sehen, dass unsere Mannschaft das Spiel unbedingt annehmen wollte. Jeder kämpfte für den anderen, die Zweikämpfe wurden angenommen und unsere Jungs machten es dem höherklassigen Gegner richtig schwer. Es entwickelte sich ein intensives Pokalspiel, in dem wir uns keineswegs versteckten.
Durch einen umstrittenen Elfmeter gerieten wir mit 0:1 in Rückstand. Natürlich bitter für unsere Jungs, denn bis dahin hatten sie richtig gut dagegengehalten. Trotzdem ging es mit erhobenem Kopf in die Halbzeit.
In der zweiten Halbzeit kam der Gegner etwas besser ins Spiel. Das unglückliche 0:2 machte unsere Aufgabe natürlich nicht leichter. Mit zunehmender Spieldauer wurden die Beine schwerer und die Kräfte unserer Jungs ließen nach. Wir mussten entsprechend durchwechseln, doch die Mannschaft gab bis zum Schluss alles.
Am Ende stand zwar eine deutliche 0:5-Niederlage auf der Anzeigetafel, doch das Ergebnis erzählt nicht die ganze Geschichte dieses Spiels. Unsere Jungs haben gegen einen Bezirksligisten eine richtig starke Vorstellung abgeliefert, gekämpft, sich in jeden Zweikampf geworfen und niemals aufgegeben.
So konnte unsere A-Jugend trotz der Niederlage mit stolzer Brust vom Platz gehen.
Es spielten: N. Jakubiec, M. Liebold, A. Hölzel, T. Stitz, L. Hagemann, B. Goodwin, M. Grundmann, M. Pölking, F. Wülling, F. Gräbner und N. Burcek.
Und ein großes Kompliment geht nicht nur an die Spieler auf dem Platz, sondern an die gesamte Mannschaft – an die Jungs auf der Ersatzbank und an das gesamte Umfeld. Man sieht deutlich, was die Trainer aus dieser Truppe geformt haben. Zusammenhalt, Einsatzbereitschaft und Leidenschaft stimmen.
Darauf kann man aufbauen!


