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Sportkegeln – Aktuelles

  • Erlös der Notfalldose 19. Juni 2020

    Sponsoring: Fuchs-Apotheke

    Thilo Holz, Fuchs-Apotheke, überreicht Vorstandsmitglied Werner Stegemann den Spendenbeitrag in Höhe von 100 € aus dem Erlös der Notfalldose. Der TuS sagt Danke!

  • Corona-Sportprogramm 13. Juni 2020

    Trainingsbetrieb wieder begonnen

    Endlich ist es soweit, wir haben wieder angefangen, unser Sportprogramm aufzunehmen und es ist wieder möglich, fast alle Sportarten und Sportkurse durchzuführen. Einige Angebote haben schon stattgefunden.

    So trainieren die Badmintonspieler*innen, die Fußballer-*innen die Kunstturnerinnen, die Rhythmische Sportgymnastik und einige Kurs/bzw. Breitensportangebote schon. In der letzten Woche startete auch das Eltern Kind Turnen am Dienstag und Freitagvormittag wieder.

    Dies kann jedoch nicht ohne die Einhaltung einiger grundlegender Regeln passieren. Hierfür haben das Land, die Stadt und der Verein Richtlinien entwickelt, die wir in den Sporthallen ausgehängt haben. Die wichtigsten Regeln sind: Den Mindestabstand einzuhalten und beim Betreten/Verlassen der Sporthalle den Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

                                                                      

  • Corona-Sportprogramm 13. Juni 2020

    Trainingsbetrieb wieder begonnen

    Endlich ist es soweit, wir haben wieder angefangen, unser Sportprogramm aufzunehmen und es ist wieder möglich, fast alle Sportarten und Sportkurse durchzuführen. Einige Angebote haben schon stattgefunden.

    So trainieren die Badmintonspieler*innen, die Fußballer-*innen die Kunstturnerinnen, die Rhythmische Sportgymnastik und einige Kurs/bzw. Breitensportangebote schon. In der letzten Woche startete auch das Eltern Kind Turnen am Dienstag und Freitagvormittag wieder.

    Dies kann jedoch nicht ohne die Einhaltung einiger grundlegender Regeln passieren. Hierfür haben das Land, die Stadt und der Verein Richtlinien entwickelt, die wir in den Sporthallen ausgehängt haben. Die wichtigsten Regeln sind: Den Mindestabstand einzuhalten und beim Betreten/Verlassen der Sporthalle den Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

    Der/die Übungsleiter*innen wird eine Anwesenheitsliste führen, in der alle an dem Tag anwesenden TN erfasst werden und im Fall der Fälle Nachvollziehbarkeit gewährleistet ist.

    Jede*r darf die Halle erst zum Beginn ihrer*seiner Trainingszeit betreten und muss die Halle zum Ende der Trainingszeit wieder durch die markierten Ausgänge verlassen. Grundsätzlich kann der Sport nur durchgeführt werden, wenn der/die TN eine eigene Matte/Unterlage mitbringt.

    Der/die jeweiligen Kurse oder Gruppen werden/wurden gesondert angeschrieben, oder von den jeweiligen Übungsleitungen direkt informiert. Evtl. müssen sich einige Gruppen auch auf etwas geänderte Zeiten oder Orte  einrichten, da die Umsetzung der Corona Regel nicht immer ganz einfach zu handhaben ist.

    Bedanken möchten wir uns an dieser Stelle schon einmal bei allen Übungsleiter*innen/ Trainer *innen /Kursleiter*innen, die viele kreative Ideen entwickelt haben, den Sport schon jetzt im Freien oder nach eingeschränkten Möglichkeiten anzubieten oder per ZOOM eine Teilnahme ermöglicht haben.  Auch war die Kontaktaufnahme mit den Sportler*innen/ Vereinsmitgliedern in ganz vielen Fällen sehr rege und hat das Zusammengehörigkeitsgefühl gestärkt. DAS IST VEREINSLEBEN. 
     
    Wir freuen uns alle, nach einer langen Zeit zu Hause, endlich wieder in die Halle/auf den Platz zu können und unserem Sport nachzugehen. Lasst es uns gemeinsam verantwortungsvoll angehen und nicht riskieren, dass wir wieder zu Hause bleiben müssen. Bei Fragen stehen wir euch jederzeit zur Verfügung. … Das komplette Sportangebot

    Vorstand                                                                    

  • Breit aufgestellte Abteilung 14. Mai 2020

    Badminton: Mit Erfahrung im Rücken geht der Blick nach oben

    Von Dirk Ebeling

    Gütersloh (gl). Hervorragend akklimatisiert haben sich die Badmintonspieler des TuS Friedrichsdorf in ihrer ersten Oberligaspielzeit. Als Tabellenvierter belegt der Aufsteiger in der einen Spieltag vor dem regulären Ende abgebrochenen Saison einen achtbaren Platz. „Das möchten wir in der kommenden Serie gerne wiederholen“, steckt Teamsprecher und TuS-Sportwart Nils Rogge schon einmal das Ziel ab.

    „Von den in der ersten Oberligasaison gesammelten Erfahrungen wird die Mannschaft in der kommenden Spielzeit sicherlich enorm profitieren“, ist Geschäftsführer Jochen Wesemann überzeugt, dass der Klassenerhalt keine Eintagsfliege war. Zumal mit Mirco Brüning (Foto) ein zwar alter Bekannter, aber mit 26 Jahren immer noch junger Spieler für die erste Mannschaft gewonnen werden konnte.

    Björn Bennefeld, der als Trainer wesentlichen Anteil am jüngsten Erfolg hat, betreute Brüning schon zu dessen Zeiten als Jugendspieler beim BSC Gütersloh. Zuletzt sammelte der 26-Jährige reichlich Erfahrungen in der Oberliga (beim 1. BV Lippstadt und BC Phönix Hövelhof) sowie im Ruhrgebiet in der Regionalliga (Bottroper BG, Gladbecker FC). „Das passt mit Mirco“, ist Nils Rogge überzeugt vom Neuzugang. Schließlich setzt „Tippe“ vor allem auf Spieler aus dem nahen Umfeld, der Zusammenhalt und das Miteinander in Team und Verein wird beim TuS großgeschrieben.

    Den Grundstein zum Klassenerhalt legte „Tippe“ nach Einschätzung von Nils Rogge mit dem fulminanten Saisonstart. „Wir haben sofort Vollgas gegeben und im ersten Spiel sogar Gladbeck geschlagen, die in der Abschlusstabelle vor uns liegen“, erklärt der Teamsprecher. Zwar habe es zwischenzeitlich bei der Punkteausbeute eine Durststrecke gegeben, „aber wir haben immer daran geglaubt“, ließen sich die Friedrichsdorfer zu keinem Zeitpunkt entmutigen. Rogge: „Wir wussten, dass im Saisonendspurt drei Gegner auf uns zukommen, die wir schlagen können und somit die nötigen Punkte für den Klassenerhalt holen.“ Dieser gelang dann sogar vorzeitig.

    Mit den Erfahrungen der vergangenen Saison im Rücken steigt das Anspruchsdenken an die kommende Serie. Deshalb möchte Rogge „mindestens“ die aktuelle Platzierung wiederholen. Aber es darf gerne sogar etwas mehr sein. Vielleicht noch nicht in der kommenden Spielzeit, allerdings „der Aufstieg in die Regionalliga ist definitiv ein Ziel“. Dann allerdings unter anderem Vorzeichen als vor 20 Jahren. „Damals ging es nicht, ohne Spieler von weiter weg zu verpflichten. Dies ist für uns allerdings kein Modell mehr“, setzt „Tippe“ mittlerweile auf die Heimat. Zumal, so Nils Rogge zuversichtlich: „Der Sprung von der Verbands- in die Oberliga ist größer als der nächste in die Regionalliga“.

    Personell breit aufgestellte Abteilung

    Gütersloh (de). Neben dem Klassenerhalt in der Oberliga sorgten zwei weitere Badmintonteams des TuS Friedrichsdorf für Aufsehen. Die vierte Mannschaft feierte mit 19:5 Punkten die Meisterschaft in der Bezirksliga und steigt somit in die Landesliga auf. Den Sprung aus dem Kreisoberhaus in die Bezirksklasse schaffte die sechste Mannschaft mit nur zwei Niederlagen.

    Stephan Löll (40 Jahre), der bereits Erfahrungen in der Bundesliga sammeln konnte, soll kommende Saison die zweite Mannschaft in der Verbandsliga verstärken. Er wechselt vom 1. BC Vlotho nach Friedrichsdorf.

    Jana Braunstein (17) wechselt aus der Jugend in den Seniorenbereich. Sie kam bereits als Ersatzspielerin in der Verbandsliga zum Einsatz. „Eine Stärke unserer Badmintonabteilung ist die Durchlässigkeit zwischen den Teams“, sagt Sportwart Nils Rogge, „wir haben viele junge Talente, auf deren Entwicklung wir setzen“.

  • „Wir hatten viele tolle Jungs“ 12. Mai 2020

    Fußball: Meyers Elf des Jahrzehnts

    Meine Mannschaft des Jahrzehnts: Im Teil 2 unserer Serie fungiert Siggi Meyer als Experte für den TuS Friedrichsdorf, der seit 2014 wieder zum Bezirksliga-Inventar gehört

    Gütersloh. Die Corona-Pause hat auch etwas Gutes: Sie gibt den heimischen Fußballern Gelegenheit, in Erinnerungen zu schwelgen. Dem wollen wir mit unserer Serie „Meine Mannschaft des Jahrzehnts“ nachkommen. Bezogen auf Vereine aus dem Kreis Gütersloh blicken Experten auf die Jahre 2010 bis 2019 zurück und wählen die Spieler und Trainer aus, die den Klub aus ihrer subjektiven Sicht in diesem Zeitraum am meisten geprägt haben. Im Teil 2 geht es heute um den TuS Friedrichsdorf – und wer könnte besser als Experte dienen als Siggi Meyer.

    Der 73-Jährige gilt bei den „Dörfern“ als lebende Legende. Mit kurzen Unterbrechungen war er über 48 Jahre Trainer in „Tippe“. Seit drei Jahren engagiert er sich „nur noch“ als Sportlicher Leiter und ist deswegen noch immer ganz nah dran am Geschehen. Für die Nominierung seiner Favoriten stöberte Meyer stundenlang in seinen vielen Ordnern im Keller. Dort ist festgehalten: Der ehemalige Landesligist war 2011 in die Kreisliga A abgestiegen, schaffte 2014 den Wiederaufstieg und gehört seitdem wieder zum Inventar der Bezirksliga. Seine persönliche Erkenntnis: „Ich habe es nie bereut, immer in Friedrichsdorf geblieben zu sein. Im Laufe der vielen Jahre habe ich viele tolle Jungs kennengelernt.“

    Torhüter
    Carsten Epkenhans: „Ein sicherer Rückhalt und absoluter Teamplayer, der immer mit einer vorbildlichen Einstellung trainierte und spielte.“

    Abwehr
    Benedikt Kleeberg-Biegerl: „Benny wurde anfangs unterschätzt und nur auf seine enorme Schnelligkeit reduziert. Im Laufe der Jahre hat er sich stetig weiterentwickelt. Auch im taktischen Bereich, weil er einfach gut zuhören konnte. Ein starker Außenverteidiger mit Drang nach vorne.“

    Arif Kundag: „Arif war ein sehr guter Bezirksligaspieler. Manchmal zu emotional, aber schnell und mit guten Tackling. In der Innenverteidigung war auf ihn immer Verlass.“

    Nico Brosig: „Total ehrgeizig und zuverlässig. Zudem ein Spieler, der sich zu 100 Prozent mit dem TuS identifiziert.“

    Jan Gerdhenrichs: „Damals leider im Streit aus Friedrichsdorf weggegangen. Ein guter Abwehrspieler, der über eine immense Siegermentalität verfügte.“

    Mittelfeld
    Rafael Pietrzyk: „Raffi war damals ein Glücksgriff für uns. Seine Position war das zentrale, defensive Mittelfeld. Er war sehr lauf-und zweikampfstark und außerhalb des Platzes einfach ein feiner Kerl.“

    Artur Minosjan: „Er kam von BW Gütersloh und war ebenfalls ein absoluter Glücksfall für den TuS. 90 Minuten auf dem Platz unterwegs, dabei sehr diszipliniert. Im Laufe seiner Karriere hat er sich immer weiter gesteigert. Zudem war Artur als Schachspieler und Turniertänzer erfolgreich.“

    Hakan Karaarslan: „Einfach ein genialer Fußballer, der immer vorneweg marschiert ist und mit seinem Siegeswille die Mannschaft mitgerissen hat. Fast schon übermäßig ehrgeizig.“

    Benjamin Kotzott: „Benny ist einer meiner Lieblingsspieler, der immer seine Leistung gebracht hat. Gerade in wichtigen Partien hat er seine überragende Klasse gezeigt. Wenn er ein bisschen ehrgeiziger gewesen wäre, hätte er durchaus mehr erreichen können.“

    Angriff
    Muhammad Karaarslan: „Leider hat der Junge schon bei den A-Junioren von Borussia Dortmund seinen ersten Kreuzbandriss erlitten. Im Laufe der Jahre hat er immer wieder unter Knieproblemen gelitten. Für Tippe war er ein außergewöhnlicher Kicker. Ein Torjäger, der immer Bock auf Fußball hatte und mit einer unglaublichen Torgeilheit ausgestattet war.“

    Marius Koch: „Ein toller Fußballer, der aus Isselhorst zu uns kam. Er hat mich total an meine eigene Spielweise früher erinnert hat. Marius ging dahin, wo es wehtat. Er war enorm kopfballstark und jemand, den man immer in die Spitze schicken konnte. Der Kontakt zu Marius ist nie abgerissen.“

    Aufgebot
    Tor: Julian Brosig; Abwehr: Christian Kuklok, Kevin Dickhoff;
    Mittelfeld: Selcuk Sama, Robert Kotzott; Angriff: Torben Budde.

  • Planungen laufen 10. Mai 2020

    Badminton: Neuer Spitzenspieler

    Obwohl derzeit der Spiel- und Trainingsbetrieb im Badmintonsport komplett ruht, wird natürlich schon im Hintergrund für die nächste Meisterschaftssaison geplant. 

    Nach den Aufstiegen der 4. und 6. Mannschaft geht die Abteilung im Seniorenbereich in den folgenden Staffeln an den Start: Oberliga, Verbandsliga, 2x Landesliga, Bezirksliga und Kreisliga.

    Als Aufsteiger konnte die junge Truppe von Trainer Björn Bennefeld in der ersten Saison in der Oberliga viel Erfahrung sammeln, von der sie in der kommenden Spielzeit sicherlich enorm profitieren wird.

    Helfen soll dabei mit Mirco Brüning (26, Foto) als „Spitzenspieler“ ein alter Bekannter aus der Gütersloher Badmintonszene. Er wurde bis 2012 als Jugendspieler beim BSC Gütersloh von unserem aktuellen Coach sehr erfolgreich ausgebildet.

    Nach 4 Jahren in der Oberliga beim 1. BV Lippstadt und dem BC Phönix Hövelhof sowie weiteren 4 Jahren in der Regionalliga bei der Bottoper BG und zuletzt beim Gladbecker FC zieht es ihn nun wieder zurück in die „alte Heimat“. Weitere Personalien folgen J.W.

  • Verbindliche Regelungen in Arbeit 8. Mai 2020

    Sportstätten: Wiedereröffnung

    Liebe TuS Mitglieder/innen, liebe Übungsleiter/innen

    Die Landesregierung NRW hat für den 07. 05. die Wiederöffnung städtischer Sportanlagen, unter strengen Bedingungen, angekündigt.

    Nach Rücksprache mit Herr Kottmann, Fachbereich Sport der Stadt Gütersloh, werden verbindliche Regelungen besprochen und beschlossen.

    Diese Regelungen werden uns im Laufe der 20. KW mitgeteilt. Diese werden wir dann in schriftlicher Form an die Übungsleiter weiterleiten. Erst dann können wir die Sportanlagen, voraussichtlich zum Ende der nächsten Woche, öffnen. Der Vorstand

  • Fahrradtour Weser/Höxter 7. Mai 2020

    60PLUS: Buchung storniert

    Nach unseren Ausflügen in die Lüneburger Heide, Venlo in Holland, Hann. Münden und Lüdinghausen in den letzten Jahren war diesmal eine mehrtägige Tour an die Weser/Höxter gebucht. CORONA hat auch unser Vorhaben ausgebremst. Da nach Ansicht der Virologen wahrscheinlich noch im ganzen Jahr 2020 mit Einschränkungen, nicht nur in Deutschland, zu rechnen ist, haben wir uns entschlossen, die Reise abzusagen.

    Da alle Teilnehmer unserer Fahrradgruppe 60PLUS der sogenannten Risikogruppe zuzuordnen sind, teilweise auch mit Vorerkrankungen, geht die Sicherheit und Gesundheit vor. Die erforderliche kostenfreie Stornierung ist bereits veranlasst.

    Wir haben, hoffentlich im Interesse aller Teilnehmer, eine neue Buchung für das kommende Jahr  2021 vorgenommen. Neuer Termin ist vom 15.6.  –  18.6. Für diese Reise erfolgt dann zeitnah eine Information.

    Derzeit können wir leider auch noch keinen Termin für den Start unserer 14-tägigen Fahrradtouren mitteilen. Wir werden rechtzeitig informieren, wann es wieder losgeht.

    Das ORGA-Team – Roland Hensdiek und Theo Landherr

  • XCO-Walking 5. Mai 2020

    Online-Kursprogramm

    Wir bieten normalerweise zweimal wöchentlich einen einstündigen XCO-Walking-Kurs an, der fortlaufend im Jahr stattfindet.

    Das ist etwas, was wir zum Glück auch in diesen Zeiten noch machen dürfen, zwar nur allein bzw. zu zweit, aber auch das hat eine besondere Qualität.

    Die XCOs beanspruchen beim Walken noch zusätzlich die stabilisierende Oberkörper-muskulatur.

    Wer die Technik bereits beherrscht, kann und sollte mit dem Sportgerät weiterhin walken und vielleicht auch die ein oder andere Übung beim Walk integrieren. Wem das Walken mit den XCOs nicht so vertraut ist, geht einfach ohne Handgeräte.

    Die Verantwortlichen des TuS hoffen darauf, dass alle Sportler hoffentlich bald wieder gemeinsam als Gruppe walken, die aktiven Pausen mit neuen Übungen auffrischen und mit tollen Gesprächen und viel Spaß die XCOs „schütteln“ können.

    Eine digitale Alternative zu den Kursangeboten hat das Sport-Bildungswerk NRW entwickelt: ein Online-Kursprogramm.

    Über die Seite Sport-deutschland.tv können alle Interessierten aktuell an über 50 unterschiedlichen Sportkursen mit erfahrenen Kursleitungen kostenfrei teilnehmen. Das Programm beinhaltet Angebote für Erwachsene, Ältere und Kinder. Eine Übersicht über die verschiedenen Angebote sowie den direkten Link zum Kanal auf sportdeutschland.tv ist zu finden unter „Onlinekurse“ auf www.ksb-gt.de

  • Eigentlich nicht verdient 4. Mai 2020

    Fußball: Klassenerhalt

    Von Maik Brungs

    Kreis Gütersloh. Die Entscheidung des westfälischen Verbandes, die Saison im Amateurfußball abzubrechen und ohne Absteiger zu werten (wir berichteten) hat drei der heimischen Bezirksligisten besonders betroffen. Der TuS Friedrichsdorf (5 Punkte) als abgeschlagenes Schlusslicht, der Gütersloher TV als Vorletzter (12 Punkte) und Türkgücü Gütersloh (14 Punkte) als Drittletzter belegen nämlich die drei Abstiegsplätze in der seit dem 13. März eingefrorenen Tabelle. Doch nur zwei von ihnen wollen das „Geschenk“ annehmen und nächste Saison tatsächlich in der Bezirksliga spielen.

    Während sich Türkgücü und „Tippe“ über den Klassenerhalt am grünen Tisch freuen, lehnt der GTV ab. „Wir werden unsere Fußballabteilung neu ordnen und aufstellen. Deswegen haben wir beim Verband den Antrag gestellt, in der kommenden Saison in der Kreisliga A antreten zu dürfen“, erklärt Moritz Lippa, der stellvertretende Vorsitzende des Gesamtvereins. Noch habe er allerdings keine Rückmeldung vom Verband erhalten. Schon länger ist bekannt, dass eine Vielzahl von Spielern den Verein ebenso verlassen wird wie Trainer Ali Bozkurt. Der hatte zu Saisonbeginn eine Mission übernommen, von der klar war, dass es sehr schwierig wird. Jetzt kommentiert der Coach die Entscheidung des Verbandes mit einem Augenzwinkern: „Ich hatte vor der Saison den Klassenerhalt ja versprochen.“

    In der Brust von Soner Dayangan, Trainer von Türkgücü Gütersloh, schlagen zwei Herzen: „Wir hätten den Klassenerhalt natürlich lieber auf sportlichem Wege geholt, aber so nehmen wir das natürlich auch gerne mit.“ Die Mannschaft freue sich jetzt auf ein weiteres Jahr in der Bezirksliga. „Nun hoffen wir, dass unsere Sponsoren dabei bleiben.“

    Beim TuS Friedrichsdorf herrscht Erleichterung. „Wir nehmen das dankend an“, sagt Hans Grundmann. Der Trainer stellt aber auch klar: „Wir hätten auch den sportlichen Abstieg akzeptiert.“ Grundmann sieht eine gute Perspektive: „Das junge Team hat in dieser Spielzeit wichtige Erfahrungen gesammelt, die uns in der Zukunft helfen werden.“ Das Gros der Truppe bleibe zusammen – auch wegen der guten Kameradschaft. „Ich bin von der Qualität der Jungs nach wie vor absolut überzeugt“, so der Coach.

    Siggi Meyer, der Sportliche Leiter beim TuS, ist mit der Entscheidung des Verbandes nicht unzufrieden, gesteht aber ein: „Eigentlich haben wir den Klassenerhalt gar nicht verdient.“ Für Meyer ist klar: „Wir müssen es in der nächsten Spielzeit auf jeden Fall besser machen.“ Verletzungspech und viele knappe, unglückliche Niederlagen hätten allerdings zu dem letzten Tabellenplatz beigetragen.

    Der TuS Friedrichsdorf profitiert sogar doppelt von dem Saisonabbruch ohne Absteiger: Auch die 2. Mannschaft, in der Kreislia B als Drittletzter gefährdet, hat den Klassenerhalt ebenfalls sicher. „Aber da hatte ich sowieso ein gutes Gefühl, weil der Kader im Winter gut verstärkt wurde“, sagt Siggi Meyer.

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