- Herbstmeister – Gipfeltreffen auswärts gewonnen 21. November 2022
Badminton-Verbandsliga: BC Herringen – TuS Friedrichsdorf 2 3:5
Große Freude war am vergangenen Samstagabend in der Sporthalle des BC Herringen zu spüren. – Unsere zweite Mannschaft konnte sich in einem engen Kampf die Herbstmeisterschaft gegen den punktgleichen BC Herringen sichern. In spannenden, teils hart umkämpften Begegnungen konnte der TuS sich durchsetzten und die Ambitionen auf das Ziel „Oberliga“ unterstreichen und geht als verdienter Tabellenführer in die Rückrunde.
Im ersten Herrendoppel gingen Sven Leifeld und Frederick Loetzke (Foto mit Coach Björn Bennefeld) an den Start. Die beiden bekamen es mit einen gut eingestellten Gegner zu tun und fanden im ersten Satz nicht so richtig in die Partie. In der Verlängerung des zweiten Satzes (21:23) retteten sie sich in den Entscheidungssatz, der dann ebenfalls erfolgreich zu Gunsten des TuS gewonnen wurde.

Weniger spannend war hingegen der Spielverlauf des zweiten Herrendoppels. Stephan Löll und Dennis Martin konnten ihre Sätze souverän nach Hause holen. „Wirklich krass welchen Speed und welche Agilität Stephan im Doppel an den Tag gelegt hat.“, staunte Simon Klaß – einer von vielen mitgereisten Unterstützern – nicht schlecht.
Das Damendoppel kam hingegen im ersten Durchgang ziemlich unter die Räder. Mit nur 5 eigens erspielten Punkten musste und sollte sich im weiteren Spielverlauf etwas ändern. Trainer Björn Bennefeld stimmte Svantje Gottschalk und Sabrina Bartels auf den kommenden zweiten Satz ein. Mit Erfolg. Satz zwei (18:21) und drei (19:21) gingen nach hart umkämpften Ballwechseln an den TuS. Richtig starkes Comeback der beiden Mädels, die glücklich auf der Bank saßen und den Fokus schon auf die folgenden Spiele richteten. Spielstand nach allen Doppeln, 0:3 für den TuS.
Im Doppel noch stark aufgespielt, musste Stephan dieses Mal leider klein beigeben. Sein Gegner erwischte ihn häufig eiskalt und legte mit hohem Tempo und gut platzierten Schlägen ein grandioses erstes Einzel an den Tag. Joris Krückemeier hatte ein richtiges Brett vor sich. Den ersten Satz (21:19) noch verloren gewann er den zweiten (23:25) sowie den entscheidenden dritten Satz (20:22). Durch lautstarkes anfeuern aus dem Gästeblock und coaching von Björn und Stephan gelang ihm der vierte Punkt für den TuS. Das Unentschieden war somit schonmal sicher. Sven hatte im zweiten Satz des dritten Einzels etwas mehr Mühe. Sein Gegner erlief immer wieder sicher geglaubte Bälle und lies die Ballwechsel lang werden. „Jan (Greifenberg) hätte das noch ewig so weiterspielen können, der arbeitet sehr viel auf dem Feld.“, kommentierte Dennis den Spielverlauf. Dennoch war der fünfte Punkt und somit der Auswärtssieg in trockenen Tüchern.
Im Dameneinzel kämpfte sich Svantje immer wieder ins Spiel zurück, musste dann jedoch bereits nach zwei Sätzen den Applaus des Heimvereins über sich ergehen lassen. Es fehlte nicht viel zu einem Satzgewinn, doch das letzte Quäntchen Glück blieb ihr leider auch heute wieder verwehrt. Abschließend ging es mit Frederick und Sabrina noch in das Mixed. Die beiden mussten sich in zwei Sätzen der Paarung gegenüber geschlagen geben. „Das war das schlechteste Mixed, was ich seit langem gespielt habe.“, ärgerte er sich sichtlich angefressen über seine eigene Leistung. Nach der kalten Dusche war die gute Laune über den Spieltagssieg allerdings relativ flott wieder da.
„Ein großer Dank, an die zahlreichen Unterstützer des TuS in Hamm. Die knappen Spiele wurden mit eurer Hilfe gewonnen und so konnte die Tabellenführung zur Rückrunde erobert werden. Das war wirklich eine ganz starke Rückendeckung. Der Gästeblock war fast genauso groß wie der heimische.“, meldeten sich Frederick und Sven Abends, nach wohlverdienten Burgern in der Hammer Innenstadt, in der Badminton-WhatsApp-Gruppe zu Wort.
Am 10. Dezember ist die Eintracht aus Bielefeld in der Alten Ziegelei zu Gast. Gerne auch wieder mit voller Unterstützung . Freuen wir uns auf eine spannende Rückrunde und gratulieren zum Gewinn der Herbstmeisterschaft. Starke Leistung! Leonie Zuber & Philipp Knöchelmann - 1000 Zuschauer sehen die vier Finalpartien 21. November 2022
Fussball: A-Junioren des SC Wiedenbrück gewinnen Kreispokal-Endspiel

Emsstädter dominieren beim 4:0-Erfolg über den Landesliga-Konkurrenten FC Kaunitz. 1000 Zuschauer sehen die vier Finalpartien und bescheren Ausrichter TuS Friedrichsdorf den besten Besuch seit langem. „Strom-Euro“ soll auch in Zukunft nicht erhoben werden.
Von Uwe Caspar
Gütersloh. In der Meisterschaft befinden sie sich auf Augenhöhe: Der SC Wiedenbrück und der FC Kaunitz kicken bekanntlich gemeinsam in der A-Junioren-Landesliga. Doch beim Kreispokal-Finale in Friedrichsdorf gab es zumindest an diesem frostigen Tag einen Klassenunterschied – die klar dominierenden Emsstädter siegten verdient mit 4:0 (2:0).
„Das war eine super Leistung der ganzen Mannschaft, die heute alles rausgehauen hat“, lobte Trainer Dennis Grübel, der sich über den ersten Titel in seiner noch jungen Laufbahn freuen durfte, in höchsten Tönen den starken Auftritt seiner jungen Burschen. Und die erwischten einen Start nach Maß: Innerhalb von zwei Minuten brachten Luca Mackowiak und Iskener Aslan – sein gefühlvollere Schlenzer aus rund 15 Metern in den Winkel dürfte der schönste Finaltreffer gewesen sein – die Emsstädter mit 2:0 in Führung. Die frühe Vorentscheidung nach nur einer Viertelstunde.
„Das war nicht unser Tag heute, spielerisch und läuferisch konnten wir nicht mithalten“, gab FCK-Coach Senahid „Micky“ Jasarevic zu, Besser läuft s in der Liga. „Wir sind sehr zufrieden mit dem bisherigen Abschneiden“, zieht Jasarevic eine positive Zwischenbilanz. Spitzenreiter SC Wiedenbrück steuert sogar auf Westfalenliga-Kurs. „Der Aufstieg ist keine Pflicht, ich möchte jedoch mit der Truppe möglichst das Maximum herausholen“, verkündet Grübel. Im Kreispokal ist ihm das bereits gelungen. 21 Akteure hatte der Ex-Rietberger nach Friedrichsdorf mitgenommen. „Auch wenn ich nur 16 einsetzen konnte, wollte ich alle dabei haben“, ist für Dennis Grübel der Teamspirit von großer Bedeutung.
Rund 400 Fans lockte das A-Junioren-Endspiel unter Flutlicht an. Insgesamt verfolgten deutlich mehr als 1000 Zuschauer die vier Finalpartien – der beste Besuch seit langem. Ausrichter TuS Friedrichsdorf hatte im Hinblick auf die drohenden Kostenerhöhungen kurz darüber nachgedacht, einen „Strom-Euro“ zu erheben. „Wir haben uns aber von diesem Plan schnell wieder verabschiedet. Schließlich ist der freie Eintritt Tradition beim Jugend-Kreispokal“, soll das für Moderator Hubert Brummel auch künftig so bleiben.
Berichte zu den drei weiteren Kreispokal-Endspielen lesen Sie in unserer morgigen Ausgabe am Dienstag.
SC Wiedenbrück: Schiemer – Schütter (79. Chaskis), Kanber (81. Austermann), Makki (76. Donko), Linnemann, Kohn (65. Halfar), Aslan, Hashani, Grzybek, Hellweg (84. Uzana), Mackowiak.
FC Kaunitz: Berenspöhler – Delatour, Fiekens, Schulte (65. Weiß), Hartkämper, Yaman (53. Sorci), Brink, May, Mehmeti (63. Celik), Echterhoff, Siemens (70. Weitzel).
Schiedsrichter: David Hartenstein.
Tore: 1:0 (13.) Mackowiak, 2:0 (15.) Aslan, 3:0 (60.) Linnemann, 4:0 (85.) Mackowiak (85.).
- TuS 2 auf dem Durchmarsch 18. November 2022
Badminton: Deutlicher Sieg gegen BC Phönix Hövelhof 3
Vergangenes Wochenende ist unsere Verbandsliga Delegation mit einem klaren Ziel in das Spiel gegen die dritte Mannschaft des BC Phönix Hövelhof gestartet. Mit dem angestrebten Aufstieg im Hinterkopf wurde am 6. Spieltag der laufenden Saison der 6. Sieg fokussiert.
In einem sehr konzentrierten ersten Herrendoppel haben Sven Leifeld und Frederick Loetzke den ersten Satz mit 18 gegnerischen Punkten gewonnen. Im zweiten Durchgang ließen die beiden den Kontrahenten kaum Luft, sodass ein deutlicher Sieg (21:9) die Belohnung war. Ähnlich ungefährdet konnten Stephan Löll und Dennis Martin das zweite Herrendoppel (21:15 und 21:14) nach Hause holen.
Sabrina Bartels und Svantje Gottschalk benötigten zwar den ersten Satz des Damendoppels um auf Betriebstemperatur zu kommen, gewannen dann aber den zweiten und dritten Durchgang souverän, sodass sich der TuS nach den ersten drei Spielen bereits mit einer 3:0 Führung in einer komfortablen Position wiederfand.
In den folgenden drei Herreneinzeln konnte der TuS seine Stärke unterstreichen. Stephan (1. HE), Sven (2. HE) und Dennis (3. HE) konnten jeweils deutliche Siege verbuchen und gestanden den Gegnern jeweils in einem Satz gerade mal 9 Punkte zu.
Einzig im Dameneinzel konnte sich Hövelhof den Ehrenpunkt des Abends sichern. Im ersten Durchgang fand Svantje leider nicht zu gewohnter Stärke und musste sich mit 10:21 geschlagen geben. Im zweiten Satz schlug sie dann deutlich sicherer auf und bot Lina Sigge in langen, spannenden Ballwechseln Paroli. Doch das erforderliche Quäntchen Glück war an diesem Abend leider nicht auf der Seite des TuS. Der zweite Durchgang ging daher zu 16 an die gegnerische Mannschaft.
Im anschließenden Mixed knüpften Sabrina und Frederick an die Souveränität der Mannschaft an und konnten beide Sätze zu 15 gewinnen. Das Endergebnis lautetet somit 7:1 und die nächsten zwei Punkte der Saison konnten auf das Konto des TuS Friedrichsdorf verbucht werden.
Nun heißt es alle Kräfte mobilisieren: am letzten Spieltag (19.11.2022, 18 Uhr in Herringen) der Hinrunde steht der Showdown der Verbandsliga auf dem Plan. Herausforderer ist die erste Mannschaft des BC Herringen. Aktuell sind beide Mannschaften ohne Punktverlust gleichauf. Da der TuS in der Hinrunde jedoch drei Spielpunkte weniger einfahren konnte, stehen die zweite Mannschaft aktuell in Angriffsposition auf dem zweiten Platz der Tabelle und werden sich hoffentlich am kommenden Wochenende mit einer Herbstmeisterschaft für die gelungene Hinrunde belohnen können. Viel Erfolg! Leonie Zuber & Philipp Knöchelmann
- SC Wiedenbrück dreimal im Finale 18. November 2022
Fußball: Endspiele um die Junioren-Kreispokale am Samstag in Friedrichsdorf

Kreis Gütersloh (dh). Zumindest auf dem Papier dominiert der Fußball-Nachwuchs des SC Wiedenbrück die Endspiele um die Junioren-Kreispokale. In drei der vier Finals, die am morgigen Samstag ab 10 Uhr auf dem Kunstrasenplatz des TuS Friedrichsdorf angepfiffen werden, ist der SCW mit einer Mannschaft vertreten.
Nur zum Auftakt um 10 Uhr sind die Wiedenbrücker nicht dabei, wenn bei den D-Junioren der SC Verl auf den FC Isselhorst trifft. Anschließend fordern um 12 Uhr die C-Junioren des SC Wiedenbrück den FC Gütersloh heraus. Im Halbfinale konnte sich die Mannschaft von SCW-Trainer Justin Kemper, die im Viertelfinale vor 100 Zuschauern den SC Verl nach Elfmeterschießen aus dem Wettbewerb geworfen hatte, mit 3:1 beim SV Avenwedde durchsetzen. Der FCG gewann mit 2:0 bei SW Marienfeld.
Um 14.30 Uhr spielen die C-Junioren des SC Wiedenbrück gegen den favorisierten Westfalenligisten SC Verl. Höhepunkt der Veranstaltung ist um 17 Uhr das Aufeinandertreffen der A-Junioren des SC Wiedenbrück und des FC Kaunitz. „Wir wollen das Ding holen. Ganz klar. Wir haben den Kreispokalsieg vor der Saison intern als Ziel ausgegeben“, sagt SCW-Trainer Dennis Grübel, dem allerdings bewusst ist, „dass uns mit dem FC Kaunitz ein starker Gegner erwartet.“
- Erster Showdown 16. November 2022
Badminton-Verbandsliga: TuS II nach 7:1 bereit für das Spitzenspiel

Gütersloh (man). Die Friedrichsdorfer Regionalliga-Reserve hat in der Badminton-Verbandsliga gegen den Tabellenvorletzten BC Phönix Hövelhof III einen verdienten 7:1-Heimsieg herausgeschmettert. „Wir waren der Favorit, und das war ein Pflichtsieg.
Diesmal haben wir auch im zweiten Satz konzentriert weitergespielt und nicht nachgelassen“, freute sich TuS-Teamsprecher Freddy Loetzke über die klaren Zweit-Satzsiege. Lediglich das Damen-Doppel Svantje Gottschalk/Sabrina Bartels tat sich im ersten Satz schwer, gewann aber noch souverän in drei Sätzen.
„Jetzt gehen wir zuversichtlich in das Spitzenspiel beim BC Herringen am Samstag. Das ist der erste Showdown um den Aufstieg“, sieht Loetzke das Team in einer guten Ausgangslage vor dem Duell mit dem ebenso ungeschlagenen, aber aufgrund der mehr gewonnenen Sätze besser platzierten Tabellenführer. „Herringen präsentiert sich in der Liga und auf Turnieren sehr stark“, hofft der TuS-Teamsprecher, dort in Bestbesetzung antreten zu können.
Am Samstag fehlten Pietro Takalo (Verletzt) und aus beruflichen Gründen Spitzenspieler Joris Krückemeier Gegen Hövelhof siegten die beiden Friedrichsdorfer Herren-Doppel Sven Leifeld/Frederick Loetzke und Dennis Martin/Stephan Löll sicher in zwei Sätzen. In den Einzeln spielten Stephan Löll, Sven Leifeld und Dennis Martin bei klaren Zwei-Satz-Siegen ihre individuelle Klasse aus.
Im Damen-Einzel hatte Svantje Gottschalk gegen die starke Lina Sigge keine Chance und verlor in zwei Durchgängen. Den Schlusspunkt setzten Frederick Loetzke/Sabrina Bartels mit einem klaren Erfolg im Mixed.
- Save the Date: Team-Wettkampf 16. November 2022
Gerätturnen: Team-Wettkampf aller Altersklassen
Am kommenden Samstag, 19.11.2022 richtet der TuS Friedrichsdorf in der Sporthalle Alte Ziegelei die zweite Runde der diesjährigen Team-Wettkämpfe aus.
Neben den Sportlerinnen des TuS, nehmen ebenfalls die Mannschaften von Spvg. Steinhagen, TSG Rheda, TV Werther und TV Wiedenbrück teil.
Start der AK7 ist um 09:00 Uhr, gefolgt von der LK4 um 12:00 Uhr und schließlich die LK3 um 16:00 Uhr.
Für das leibliche Wohl ist gesorgt! Wir freuen uns über Unterstützung!
- Krimi am Carl-Diem Weg 14. November 2022
Fussball: TuS Friedrichsdorf – SW Sende II 4:3
Krimi am Carl-Diem-Weg – Die Zuschauer, die dieses Spiel nicht am Platz verfolgen konnten, haben einen echten Krimi verpasst. In Führung gegangen, zur Halbzeit im Rückstand, diesen gedreht, mit 2 Toren Vorsprung geführt und die letzten 5 Minuten dann noch heftig um den Sieg gezittert. Dieser Nachmittag war wirklich nicht für schwache Nerven geeignet.
Vom Anpfiff weg war deutlich zu merken, um was es in dieser Begegnung für beide Mannschaften ging. Kampf und Leidenschaft waren Trumpf, wobei die Grenzen des Erlaubten nur in einigen wenigen Fällen überschritten wurden. Wir waren zu Beginn die dominierende Mannschaft und gingen nach 25 Minuten auch verdient durch Mika Meyer in Führung. Kurze Zeit später kam unser Gast durch einen Freistoß zum 1:1, dessen Berechtigung leider nur von einer einzigen Person gesehen wurde. Mit dem Treffer zum 2:1 nach 37 Minuten drehte Sende II das Spiel komplett. In der restlichen Zeit bis zum Pausenpfiff war bei uns deutliche Verunsicherung zu erkennen.
Mit Beginn der zweiten 45 Minuten kamen dann endlich die bekannten Friedrichsdorfer Tugenden Kampf und Einsatzbereitschaft zum Tragen. Von Nummer 1 bis Nummer 11 war das Signal auf „Attacke“ gestellt. Nach 55 Minuten erzielte Fynn Lüttig das 2:2. 10 Minuten später sorgte Sebastian Hauke-Brinkhaus nach schöner Einzelleistung für unsere 3:2-Führung. Als kurz darauf einem Sender Abwehrspieler ein Eigentor unterlief, dachten alle, das Spiel wäre entschieden. Doch unser Gast kam kurz vor Abpfiff durch einen berechtigten Foulelfmeter noch einmal auf 4:3 heran. Es vergingen bis zum Spielende 5 lange und bange Minuten, zum Glück mit einem guten Ende für uns.
Negativer Höhepunkt des Spiels war ein nicht geahndetes klares Foulspiel an Mika Meyer, der danach mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden musste. Nach den ersten Untersuchungen hatte Mika noch Glück im Unglück, es wurden „nur“ schwere Prellungen festgestellt, zudem musste das Nasenbein gerichtet wurden. Gute Besserung, Mika. Rainer Wafzig
- Fünfter Saisonsieg 11. November 2022
Badminton-Verbandsliga: TuS-Reserve weiter in Lauerposition

Gütersloh (man). Die Regionalliga-Reserve des TuS Friedrichsdorf bleibt in der Badminton-Verbandsliga dem Tabellenführer BC Herringen auf den Fersen. Am fünften Spieltag feierten die „Tipper“ mit 7:1 bei der Warendorfer SU ihren fünften Saisonsieg und bekräftigten ihre Aufstiegsambitionen.
Das Endergebnis war deutlich, die einzelnen Partien jedoch nicht. „Wir sind jeweils gut in die Partien gestartet und haben den ersten Satz gewonnen, aber dann haben sich die Warendorfer in die Spiele gekämpft und jeweils den zweiten Satz gewonnen“, erklärte TuS-Teamsprecher Frederick Loetzke, weshalb die meisten Begegnungen erst im dritten Satz entschieden wurden. „Nach hinten raus waren es dann aber souveräne Siege“, bescheinigte Loetzke beiden Mannschaften ein hohes Niveau.
Mit dem Gewinn der drei Doppel erwischten die Gäste aus Friedrichsdorf in der Everswinkeler Sporthalle einen optimalen Start. Die beiden Herren-Doppel Sven Leifeld/Frederick Loetzke und Joris Krückemeier/Dennis Martin gewannen klar in zwei Sätzen. Das Damen-Doppel Svantje Gottschalk/Sabrina Bartels setzte sich erst in der Verlängerung des dritten Satzes mit 22:20 durch.
Etwas überraschend verlor Joris Krückemeier das Spitzenspiel an Position eins im dritten Satz deutlich mit 12:21. Nach den Drei-Satz-Siegen von Sven Leifeld und Dennis Martin stand für die Friedrichsdorfer der Sieg jedoch fest. Svantje Gottschalk und das gemischte Doppel Frederick Loetzke/Yuliia Olshevksa erhöhten auf 7:1.
„Das Aufstiegsrennen bleibt spannend“, fiebert Frederick Loetzke nun dem letzten Hinrundenspieltag entgegen, wenn die zweite Mannschaft des TuS Friedrichsdorf zum Verbandsliga-Spitzenspiel beim BC Herringen antreten muss.
- Derbysieger – Zweiter Heimsieg in Folge 11. November 2022
Badminton-Regionalliga: TuS Friedrichsdorf – BC Phönix Hövelhof 6:2
Am vergangenen Samstagabend war Crunchtime angesagt. In eigener Halle erwartete unsere erste Mannschaft den BC Phönix Hövelhof 1. Bei diesem Duell sind enge, spannende Spiele seit Jahren vorprogrammiert und auch dieses Mal wurde es ein Spieltag, der den Namen Derby mit Würde trug. In gut besuchter Halle ging es auf den Feldern enger zu, als es das Endergebnis zu vermuten lässt.

Wie üblich eröffneten die beiden Herrendoppel den Spieltag. Mirko Brüning und Simon Klaß mussten sich nach einem klasse Kampf im zweiten Satz (23:21) in der Verlängerung einem gut aufgelegten Gegner geschlagen geben. Bei Christopher Niemann und Nils Rogge flog der Ball deutlich besser über das Netz. Nach einem guten ersten Satz, lief es im zweiten irgendwie nicht mehr ganz so rund und gaben den Satz mit 13:21 deutlich ab. In Satz Drei allerdings drehten die beiden nochmal richtig auf und holten den ersten Punkt ebenfalls mit 21:13 zum Ausgleich.
Das Damendoppel Melina Orth und Leonie Zuber ließen hingegen nichts anbrennen. Die frisch gebackenen Doppel-Ranglisten-Siegerinnen hatten keine Mühe das zusammengestellte Aushilfsdoppel des Gegners in zwei klaren Sätzen zu bezwingen. Eines von nur zwei deutlichen Spielen des Abends.
Parallel zum Damendoppel ging wiederholt Stephan Löll zu seinem zweiten Regionalligaeinsatz in dieser Saison auf das Feld. Im dritten Einzel spielte er zwei durchweg konzentrierte Sätze und ließ seinem Gegner nicht ansatzweise eine Chance auf einen Satzgewinn. „Das wird heute was. Ich spüre das. Er hat heute wieder diesen Blick“, sagte Trainer Björn Bennefeld als er von der ersten kurzen Coaching-Pause wiederkam. 3:1 Führung für den TuS.
Das Dameneinzel war ein kleines persönliches Highlight des Abends. Melina Orth (Foto) konnte nach ihrer Siegpremiere am vorherigen Wochenende an ihre starke Leistung anknüpfen und siegte, zur Überraschung aller Anwesenden, in einem Spiel über die volle Distanz. „Ich habe selber nicht ansatzweise damit gerechnet das Spiel zu gewinnen. Der Punkt war nicht eingeplant“, sagte sie freudestrahlend nach dem Spiel und blätterte die Spielstandsanzeige zum 4:1 um.
Das erste Herreneinzel wurde ein richtiger Krimi. Christopher setzte sich ebenfalls in einem Spiel mit grandiosen Ballwechseln über Drei Sätze durch. Das Spiel sorgte bereits zum Ende des ersten Satzes für ordentlich Würze, da viele in der Halle eine Entscheidung einer eigentlich relativ klaren Situation nicht wirklich nachvollziehen konnten. Christopher ließ sich davon nicht beeindrucken und holte sich kämpferisch den Sieg in Satz Zwei und Drei. Mit 26:24 war der Zweite Satz der längste des Abends. „Im ersten Satz hatte er schon Krämpfe in der Wade, Wahnsinn wie er das Spiel nach Hause geholt hat“, sagte Simon, der ihm eine Flasche mit Magnesium als Feld brachte. Die Mannschaft klatschte stehend Beifall als der wichtige fünfte Punkt eingefahren wurde und feierte den völlig entkräfteten Christopher.
Mirko konnte im zweiten Einzel nach einem grundsoliden ersten Satz im weiteren Spielverlauf nicht daran anknüpfen und entschied erst in der Verlängerung des dritten Satzes (23:21) das Spiel zu Gunsten des TuS. „Sogar mein Vater hat mir geschrieben, das mein Leistung im Einzel unterirdisch war. Da hat er Recht mit.“, sagte der stets selbstkritische Mirko. Er durfte dennoch selber, auf dem Weg vom Feld zur Bank, den sechsten Punkt auf der Anzeige umblättern.
Abschließend ging es auch im Mixed mal wieder über die volle Distanz. Dieses mal hatte Leonie, wie schon in Refrath, wieder Nils an ihrer Seite. Gut ins Spiel gestartet, gingen die beiden im zweiten Satz (8:21) ziemlich kalt baden. Auch eine deutliche Steigerung im Entscheidungssatz konnte den zweiten Punkt für den Gast aus Hövelhof nicht verhindern.
Mit bisher 2 Siegen, 2 Unentschieden, 2 Niederlagen, und 5 Punkten Vorsprung auf einen Abstiegsplatz ist der vierte Tabellenplatz mehr als zufriedenstellend. „Wir können mit der Mannschaftsleistung bisher hochzufrieden sein.“, schließt Mirko den Spieltag ab.
Leonie Zuber & Philipp Knöchelmann - Auf Kurs – Weiterhin ohne Punktverlust 10. November 2022
Badminton Verbandsliga: TuS Friedrichsdorf 2 – Warendorfer SU 7:1
Sonntagmorgen, 9 Uhr, strahlender Sonnenschein, kühle Temperaturen. Die Meisten leiten einen solchen schönen Herbsttag bei einem entspannten Kaffee und einem Croissant ein. Die zweite Mannschaft hingegen hat sich auf den Weg nach Everswinkel begeben. Dort wartete der Herausforderer: die erste Mannschaft der Warendorfer SU.
Hoch motiviert schlugen beide Herrendoppel auf und konnten jeweils durch konstante Leistungen überzeugen. Sven Leifeld und Frederick Loetzke behielten die Ruhe und Nerven und konnte sich mit einem Zweisatzsieg belohnen. Dennis Martin und Joris Krückemeier fanden im zweiten Herrendoppel nach dem Gewinn des ersten Durchganges mit 21:18 noch ein Stück besser in das Spiel und konnten den Sack mit 21:9 zu machen.
Zu einem Nervenkrimi hingegen entwickelte sich das Damendoppel. Nachdem Sabrina Bartels und Svantje Gottschalk mit einer überragenden Leistung den ersten Satz mit 21:9 für sich entscheiden konnten, haben sich die Warendorfer Kontrahentinnen im Anschlusssatz mit allen Kräften gewehrt und den Ausgleich erkämpft. An Spannung schon kaum zu überbieten, sollte sich der Entscheidungssatz erst in der Verlängerung entscheiden. Nach schönen Ballwechseln lautete der Endstand 22:20 und ging somit an den TuS. Neuer Spielstand 3:0.

Sabrina Bartels 
Svantje Gottschalk
Ohne Punktverlust in den Doppeln starteten die Einzel. Dort sollte sich die zweite Mannschaft ebenfalls behaupten können. Einzig das 1. Herreneinzel (Joris Krückemann gegen Janik Hell) sicherte dem Warendorfer SU den Ehrenpunkt des Tages.
„Die Warendorfer haben anscheinend trainiert, wie man den zweiten Satz gewinnt“, witzelte Teamsprecher Frederick augenzwinkernd nach dem Spiel. Sowohl Sven, als auch Dennis sind in die Herreneinzeln mit einem teils deutlichen Satzgewinn gestartet. Konzentrierte Leistungen und schlau platzierte Bälle des Gegners sorgten jedoch dafür, dass beide Einzel über die volle Distanz ausgetragen werden mussten. Jedoch gelang es beiden Friedrichsdorfer Spielern im dritten Satz zur gewohnter Stärke zurückzufinden, sodass zwei weitere Spielpunkte auf das Tipper Konto gingen und der fünfte Sieg der Saison besiegelt werden konnte.
Im anschließenden Dameneinzel konnte Svantje kurzen Prozess machen und gewann zu 17 und 13. Das letzte Spiel des Tages, das Mixed von Frederick und Yuliia Olshevska, brachte zum Schluss noch mal ein bisschen Spannung in die Partie. Ähnlich wie in den Einzeln wurde der erste Satz ungefährdet und deutlich gewonnen, der zweite Satz hingegen verloren. Ganz in TuS-Manier konnte der Entscheidungssatz dann aber wieder gewonnen werden. Das Ergebnis des Spieltages lautete somit 7:1. Zufrieden mit dem Ergebnis und der Mannschaftsleistung konnte der Rückweg angetreten und der restliche Sonntag genossen werden.
Das nächste Spiel steht am 12.11.2022 an. Herausgefordert wird in heimischer Halle der BC Phönix Hövelhof 3 um 18 Uhr.
Leonie Zuber & Philipp Knöchelmann
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