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Sportkegeln – Aktuelles

  • Fußballnachwuchs: G-Jugend 8. Februar 2023

    Fußball: Kicken macht Freude

    Seit dem August ist die neue G-Jugend des TuS Friedrichsdorf wöchentlich am Sportplatz zu finden. Mädchen und Jungen der Jahrgänge 2016 und jünger laufen kreuz und quer über den Rasenplatz am Carl-Diem-Weg in Friedrichsdorf um möglichst schnell den Fussball im Tor zu „versenken“.

    Die wöchentlichen Trainingseinheiten, die ausschließlich die Bewegung und den Spaß am Fussball fördern, sind stets gut besucht. Die Kinder lernen durch ihre eigenen Erfahrungen bei Bewegungsaufgaben sowie bei Trainingsspielchen, wie sie sich selbst bewegen und den Ball sicher transportieren können. Genau wie das Spielchen ist auch das Torschusstraining sehr beliebt. Die Kinder schießen aufs Tor oder versuchen den Ball als Torwart zu fangen.

    Neben den Trainings finden auch regelmäßig Kinder-Turniere gegen andere Vereine aus dem gesamten Kreisgebiet statt. Jeweils drei dreier-Mannschaften spielen auf kleine Tore gegen die anderen Kinder. Jedes Tor wird sowohl von den Kindern als auch von den Eltern oder Großeltern fanatisch bejubelt. Die Kinder klatschen sich gegenseitig ab, und feiern ihre Treffer, bundesligatauglich! Ebenso kommen die Kinder nicht „drum herum“ auch Gegentore hinnehmen zu müssen.

    Seit Anfang des Jahres dürfen wir zu unseren Trainingseinheiten nun auch in der Sporthalle der Waldorf-Schule durchführen. Hier bietet sich den Kindern eine neue Umgebung und viele Möglichkeiten ein etwas anderes Spiel in der Halle kennen zu lernen. Und auch hier ist die Freude riesig, wenn endlich die Bälle gekickt werden.

    Kinder der G-Jugend: Ihr seid große Klasse. Weiter so!  Clemens Kollmeier

  • ENDE EINER ÄRA (2) 7. Februar 2023

    Persönlich: Hallenwart Theo Kordtokrax

    J.W. – Zum Jahreswechsel ist unser langjähriger Hallenwart Theo Kordtokrax in den wohlverdienten Ruhestand gewechselt. Schweren Herzens hat er sich für diesen Schritt entschieden. Theo war unglaubliche 26 Jahre für Alles in und um „sein Wohnzimmer“, die Sporthalle Alte Ziegelei, verantwortlich.

    Es begann im Mai 1996. Noch vor dem eigentlichen Start begann der Sportbetrieb in der neuen Dreifachsporthalle mit einem Training der Badmintonabteilung. Die offizielle Übergabe mit großer Sportgala erfolgte dann im September. Mit einer stimmigen Mischung aus weihevollen Worten, einem bunten Showprogramm sowie einer „Reise um die Welt“ für Familien zum Mitmachen wurde die Dreifachsporthalle eingeweiht …weiterlesen

    >>> Bericht TuS-Report Januar +++ >>> Bericht TuS-Report Februar +++ >>> Fotogalerie

  • TuS ist Ausrichter 7. Februar 2023

    RSG: Gaumeisterschaft steht an

    Gütersloh. Die diesjährige Gaumeisterschaft der Rhythmischen Sportgymnastikfindet am kommenden Samstag, 11. Februar, in der Sporthalle Alte Ziegelei in Friedrichsdorf statt. Aus dem Kreis Gütersloh nehmen Gymnastinnen des TV Isselhorst, des TV Verl, des Gütersloher TV und des ausrichtenden TuS Friedrichsdorf teil.

    Los geht es am Samstag ab 9 Uhr mit den Übungen in der Freien Wettkampfklasse (FWK), um 10.30 Uhr schließen sich die Gruppen an. Die Teilnehmer der Schülerwettkampfklasse (SWK) folgen um 11.30 Uhr, ehe ab 14.10 Uhr die Leistungsklassen beginnen. Die Jugendwettkampfklasse (JWK) beschließt ab 16 Uhr die Gaumeisterschaft. Gegen 18 Uhr wird die Veranstaltung beendet sein.

  • 71. Deutsche Meisterschaft 6. Februar 2023

    Badminton: Viertelfinal-Einzug von Orth/Zuber krönt starke TuS-Leistungen

    Bielefeld/Gütersloh (man). Nicht nur Erfahrungen und Eindrücke gesammelt, sondern auch viel Selbstvertrauen getankt und sportlich überzeugt. Das Rekordaufgebot von drei Spielerinnen und zwei Spielern der Badmintonabteilung des TuS Friedrichsdorf hat bei der zum 22. Mal in der Bielefelder Seidenstickerhalle ausgetragenen 71. deutschen Meisterschaft voll überzeugt.

    Allen voran Melina Orth, die insgesamt sieben Partien absolvierte und es mit Leonie Zuber im rein Friedrichsdorfer Damen-Doppel bis ins Viertelfinale schaffte. Im Einzel war für Viel-Spielerin Orth bereits in Runde zwei Schluss. Doch da traf die Friedrichsdorferin am Donnerstag auf die an Eins gesetzte Yvonne Li und holte in beiden Sätzen je fünf Punkte: „Das war eine coole Erfahrung. Sie steht und spielt ganz anders und schlägt total sauber“, sagte Orth. Am Sonntag sicherte sich Profi und Bundesligaspielerin Li dann auch mit einem klaren Zwei-Satz-Sieg über Ann-Kathrin Spöri den DM-Titel.

    „Wir haben uns Schwung geholt für das Saisonfinale“, hofft Melina Orth, in den verbleibenden zwei Regionalligaspielen gegen Bonn-Beuel und BV Mühlheim wieder an Phönix Hövelhof vorbeizuziehen und damit die Klasse noch zu sichern. Für mächtig Schwung sorgen dürfte der starke DM-Auftritt im Damen-Doppel. Nach zwei Siegen und einem Freilos in der ersten Runde stürmten Orth/Zuber ins Viertelfinale und durften erstmals auch noch zum dritten DM-Tag antreten. „Bisher hat noch nie jemand von uns die erste Runde überstanden und jetzt stehen wir in dem Viertelfinale“, freute sich Melina Orth (28). Dort war für die beiden dann gegen die Zweitligaspielerinnen Katharina Altenbeck/Julia Meyer (1. BV Mühlheim) Endstation.

    Pech hatte hingegen das Doppel Svantje Gottschalk (TuS)/Mailin Risse (LSV Teutonia Lippstadt). Gegen die Zweitligaspielerinnen Ella Neve/Katharina Rudert (TSV Freystadt) führten die beiden bis zum 19:17 im ersten Satz und gaben diesen dann aufgrund individueller Fehler mit 20:22 ab. Im zweiten Durchgang blieben sie konzentriert und gewannen mit 21:16. Im dritten Satz fanden die beiden Zweitligaspielerinnen dann besser ins Spiel, erhöhten das Tempo und gewannen mit 21:13. „Das Spiel hätten die beiden in zwei Sätzen klar machen können“, drückte TuS-Trainer Björn Bennefeld die Enttäuschung der jungen Spielerinnen aus.

    Am Donnerstag setzte sich der noch angeschlagene Christopher Niemann in der ersten Runde des Herren-Einzels noch durch, war dann aber bei wenig Puste ohne Chance gegen den späteren Viertelfinalisten Felix Hammes.

  • Auswärtssieg – Weiterhin auf Oberligakurs 4. Februar 2023

    Badminton-Verbandsliga: BC Phönix Hövelhof 3 – TuS Friedrichsdorf 2 2:6

    Nach dem spannenden Krimi der 1. Mannschaft in Hövelhof, legte die 2. Garde in der Verbandsliga nach. Mannschaftsführer Frederick Loetzke (verhindert) und Stephan Löll (in 1. Mannschaft ausgeholfen) wurden durch unsere Landesligaspieler Dominik Pflug und Marvin Sperlbaum aus der 3. Mannschaft vertreten. Auch ohne die zwei Stammkräfte konnte ein klarer 2:6 Auswärtssieg eingefahren werden, jedoch war dieser nicht annähernd so energiegeladen wie der Vormittag in der Regionalliga.

    Sven Leifeld und Dennis Martin eröffneten den Spieltag im ersten Herrendoppel. Den ersten Satz klar mit 10:21 gewonnen, ließen Beide den zweiten Satz minimal zu entspannt angehen und holten Robin Möller und Dominik Sander so ungewollt ins Spiel. Im entscheidenden dritten Satz setzte sich die TuS-Paarung dann in den wichtigen Situationen durch und sicherten den ersten Punkt des Nachmittags für den TuS.

    Im zweiten Herrendoppel standen Joris Krückemeier und Marvin Sperlbaum der Paarung Marcel Mickenbecker und Levin Diwo gegenüber. Im ersten Satz (7:21) hatten die TuSler die klare Oberhand, ehe sie im zweiten Durchgang in ein ähnliches Muster – wie schon Sven und Dennis zuvor – verfielen. Diesen verpackten unsere Jungs jedoch, wenn auch knapp, ebenfalls in trockene Tücher. 0:2 Führung nach den Herrendoppeln.

    Svantje Gottschalk

    Ebenfalls Verlass war auf unser Damendoppel. Svantje Gottschalk und Sabrina Bartels mussten sich allerdings gegen Lina Sigge und Heike Vogt mächtig ins Zeug legen. Die Hausdamen gewannen den ersten Durchgang knapp mit 21:18, ehe Trainer Björn Bennefeld in der Pause die richtungsweisenden Worte fand und unsere Mädels auf Erfolgskurs brachte. Nach einem guten zweiten Satz, wurde es im dritten nochmal richtig spannend. Svantje und Sabrina setzten sich letztendlich mit 18:21 durch und blätterten auf der Zähltafel auf 0:3 um. Starkes Ding!

    Joris hatte seine Einzelpleite vom Vorabend gegen Refrath verarbeitet und lieferte sich mit Robin Möller ein anschauliches Spiel im ersten Herreneinzel. Die zwei Kontrahenten agierten in beiden Sätzen auf gleicher Höhe, jedoch konnte Joris gegen Satzende den Ball öfter auf Robins Feldseite platzieren. (17:21, 16:21), saubere Sache und der vierte Punkt für den TuS.

    Ähnlich solide spielte Sven seinen Stiefel runter. Gegner Marcel Mickenbecker spielte gut mit und ließ Sven in manchen Situationen durchaus alt aussehen. Am Ergebnis änderte dies jedoch nichts und Sven gewann das zweite Herreneinzel in zwei Sätzen mit 14:21 und 16:21. Mit Spielpunkt Nummer fünf und dem damit verbundenen Sieg sicherte sich der TuS die Gesamtpunkte 20 und 21. Tabellenführung halten und Druck auf Herringen ausüben gelang also.

    Dominik Pflug schnupperte mit seinem Aushilfseinsatz schon mal Verbandsligaluft. Zwar steht das eigens ausgerufene Ziel „Verbandsliga-Aufstieg“ mit Mannschaft drei momentan auf der Kippe, sollte seine Leistung aber an diesem Nachmittag nicht beeinflussen. Er verlor das dritte Einzel, nach durchweg gutem Badminton gegen Namensvetter Dominik Sander mit 21:18 und 21:17. Hövelhof betrieb mit dem 1:5 etwas Ergebniskosmetik.

    Auch ohne Erfolg holte sich Svantje für das Dameneinzel ein Lobeskrönchen ab. „Sie war gut auf dem Feld unterwegs und hat auch am Netz klasse gearbeitet. Ein wirklich gutes Spiel.“, sagte Simon Klaß, der nach seinem Spiel am Morgen noch in der Halle geblieben war. Lobende Worte fand auch Neu-A-Trainer Dennis: „Ich habe gedacht, das dieses Spiel eindeutiger in Richtung Hövelhof geht. Umso schöner das Svantje sich hineingearbeitet und immer an einen Sieg geglaubt hat. Top!“. Des Öfteren fielen noch aufbauende Sätze wie: „Klasse Spiel, richtig gut gemacht!“, von Mannschaft und Zuschauern. Sie gewann den ersten Satz mit 16:21, musste aber nach zwei nicht minder schlechteren Sätzen (21:16, 21:18) Lina Sigge am Netz gratulieren. Zwischenstand 2:5.

    Zu guter Letzt folgte noch das Mixed. Dennis und Sabrina machten im ersten Satz (6:21) recht klar  deutlich, dass der letzte Punkt auch noch auf das Tippe-Konto verbucht werden sollte. Im zweiten hingegen fanden Levin Diwo und Heike Vogt vorher nie dagewesene Lücken und machten es noch einmal spannend. Mit 18:21 und dem sechsten Punkt entließen die Spieler alle in den wohlverdienten Feierabend. Leonie Zuber & Philipp Knöchelmann

  • Und plötzlich unter den besten Acht der Nation 4. Februar 2023

    Badminton: Leonie Zuber und Melina Orth, das Damen-Doppel des TuS Friedrichsdorf, erreicht nach zwei Siegen am Freitag als einziges ungesetztes Team das Viertelfinale der Deutschen Meisterschaft am Samstag um 10 Uhr.

    Bielefeld (man). Die Erfolgsgeschichte der heimischen Badmintonspieler des TuS Friedrichsdorf bei der DM geht weiter. Das Damen-Doppel Melina Orth und Leonie Zuber ist bei den Deutschen Meisterschaften in der Bielefelder Seidensticker Halle mit zwei Siegen und einem Freilos in der ersten Runde bis ins Viertelfinale vorgestürmt und darf nun erstmals am dritten DM-Tag antreten.

    „Bisher hat noch nie jemand von uns die erste Runde überstanden und jetzt stehen wir im Viertelfinale“, freute sich Melina Orth, für die es genau wie für ihre Partnerin Leonie Zuber die dritte DM-Teilnahme ist. Pech hatte hingegen das heimische Doppel Svantje Gottschalk/Malin Risse. Gegen die beiden Zweitligaspielerinnen Ella Neve und Katharina Rudert führten sie bis zum 19:17 im ersten Satz und gaben diesen dann aufgrund individueller Fehler noch mit 20:22 ab. Den zweiten Durchgang spielten die beiden konzentriert bis zum Ende durch und gewannen souverän mit 21:16. Im dritten Satz fanden die beiden Zweitligaspielerinnen dann aber besser ins Spiel, erhöhten das Tempo und gewannen mit 21:13. „Das Spiel hätten die beiden in zwei Sätzen klar machen können“, drückte TuS-Trainer Björn Bennefeld die Enttäuschung der beiden jungen Spielerinnen aus.

    Ohne Probleme lief dagegen das erste Spiel von Orth/Zuber. Mit 21:9 und 21:11 setzten sich die beiden Friedrichsdorferinnen gegen die Münchnerinnen Karin Haupt/Desiree Töpffer durch. Durch den verletzungsbedingten Ausfall von Isabell Lohau blieb den Lokalmatadorinnen in der dritten Runde ein Aufeinandertreffen mit den an Nummer eins gesetzten Bundesligaspielerinnen Linda Efler und Lohau erspart. Stattdessen traten nun die kampflos weitergekommenen Regionalligaspielerinnen Lena Moses/Amelie Schröder gegen das TuS-Doppel an.

    Nach einem starken Auftaktsatz mit teilweise deutlichen Führungen leisteten sich die Friedrichdorferinnen im zweiten Durchgang einige Unachtsamkeiten, um nach drei Sätzen doch mit 21:17, 17:21 und 21:13 zu gewinnen. „Der Tag hat richtig Spaß gemacht und jetzt freuen wir uns auf Morgen“, erklärte Melina Orth zufrieden. Dann warten die beiden Zweitligaspielerinnen Katharina Altenbeck/Julia Meyer auf das heimische Regionalliga-Gespann. „Da haben wir aber nur eine Chance, wenn alles richtig gut läuft“, so Orth.

  • Remis in Hövelhof 3. Februar 2023

    Badminton-Regionalliga: BC Phönix Hövelhof – TuS Friedrichsdorf 4:4

    Am vergangenen Sonntagmorgen kam es in Hövelhof zum Showdown um die bessere Position im Kampf um den Klassenerhalt in der Regionalliga West. Beide Mannschaften gingen hochmotiviert, mit viel Energie und jeder Menge Siegeswille in den Spieltag. Nach knapp über 3 Stunden, in vielen spannenden, teils unglaublich eng umkämpften Spielen stand es fest: Ein Unentschieden, welches keinem so richtig weiterhilft. Die Anhänger beider Vereine lieferten sich in der angenehm warmen Sporthalle – momentan eine echte Seltenheit – ebenfalls ein Duell auf Augenhöhe und ließen das Stimmungsthermometer weiter ansteigen. Ein würdiger Abstiegskrimi ohne Sieger.

    Traditionell begann man mit dem ersten Herrendoppel. Wie in Ostenland schon, ging der TuS mit Simon Klaß und Mirko Brüning an den Start. In zwei Sätzen unterlagen die Beiden Niklas Kampmeier und Sven Falkenrich. Der zweite Satz ging knapp mit 21:19 an den Gastgeber. Sichtlich frustriert, landete Simons Schläger nach dem Matchball an der Hallentrennwand. „Das ist schon frustrierend, wenn man sehr gute Phasen im Spiel hat und es dann letztendlich doch nicht ganz reicht.“, sagte er geknickt. „An die guten Phasen können wir jetzt nur anknüpfen und weitermachen.“, legte er etwas Positives nach.

    Das zweite Herrendoppel war da etwas erfolgreicher. Nach einem etwas holprigem Start kamen Nils Rogge und Stephan Löll viel besser ins Spiel. Dem ersten verlorenen Satz, folgten zwei Sätze zu Gunsten des TuS. Ein Spiel, das ordentlich an den Kräften zerrte und allen vier Spielern viel abverlangte. „Wir haben etwas spät ins Spiel gefunden, uns dann aber Stück für Stück an Marvin (Barther) und Björn (Six) vorbeischieben können.“, freute sich Nils über den Sieg.

    Nils Rogge

    Auch im Damendoppel standen heute drei stramme Sätze auf der Tagesordnung. Melina Orth und Leonie Zuber legten nach einem knappen ersten Satz, eine enorme Steigerung hin und gewannen den zweiten deutlich mit 12:21. Genauso knapp wie der erste Satz, war auch der Entscheidungssatz. Am Ende zeigten die beiden TuS-Damen zwei Punkte lang mehr Nerven und gewannen mit 19:21. „Ricarda (Rieke) und Hannah (Schiwon), haben mit uns zwei Sätze auf Augenhöhe gespielt, das hat richtig Spaß gemacht“, strahlte Melina. Eine gelungene Generalprobe für die DM in dieser Woche, wo beide gemeinsam aufschlagen werden.

    Das größte Spektakel des Tages folgte im ersten Herreneinzel. Christopher Niemann und Niklas Kampmeier lieferten sich im ersten Satz einen Kampf, bis auf der Zähltafel nichts zählbares mehr zum umklappen übrig war. Mit 30:29 ging der erste Satz an Hövelhof. Im Hinspiel noch gewonnen, musste Christopher heute auch den zweiten Satz abgeben. Bis dahin sollte allerdings noch ein wenig Zeit verstreichen. Beide schenkten sich keinen Ball, spielten lange Ballwechsel und bei 29:27 war dann auch Ende. Ein grandioses Spiel, was alle Zuschauer in der Halle mit einbezog. „Alles…für nichts ne.“ schnappt Christopher sichtlich nach frischer Luft. Klasse Spiel von Beiden!

    Ein gut aufgelegter Mirko hatte im zweiten Herreneinzel deutlich weniger zu tun, als erwartet. Im ersten Satz (14:21) hat er Björn Six noch gut mitspielen lassen. Im zweiten Satz (7:21) musste der Hövelhofer aber einsehen, das dieses Spiel nicht zu holen war. Zeit für alle in der Halle etwas durchzuatmen und Puls wieder etwas zu beruhigen.

    Verbandsligaspieler Stephan verstärkte den TuS heute ebenfalls im dritten Herreneinzel und musste mal wieder über die volle Distanz ran. Sein Gegenüber, Theo Steinwart, schlägt ebenfalls in der Verbandsliga auf. Beide lieferten den Zuschauern ein grandioses Spiel, in dem beide Seiten ihr Spiel gegenüber dem Anderen immer wieder anhoben. In Satz drei arbeitete sich Stephan mit 18:13 hintenliegend wieder ran, ließ dann aber folgend wichtige Bälle liegen. Endstand 21:18 und nach 6 Spielen stand es 3:3.

    Melina, die ihr Dameneinzel im Hinspiel überraschend gewann, hatte heute wenig Chancen ein weiteres Mal zu punkten. In zwei Sätzen unterlag sie Hannah Schiwon recht deutlich mit 21:16 und 21:10. „Hannah war heute einfach besser und hat verdient das Spiel gewonnen. Im Hinspiel lief bei mir wirklich alles zu 100%. Das war heute nicht der Fall.“, sah Melina auf ihr Spiel zurück.

    Das Mixed entschied also über Niederlage oder Unentschieden. Nils und Leonie gewannen in zwei sehr knappen Sätzen (je 19:21) gegen Sven Falkenrich und Ricarda Rieke. „Als Melina ihr Einzel verloren hat, stieg der Druck nochmals deutlich an. Dies aber haben wir uns nicht anmerken lassen und unser Spiel durchgezogen.“, gab Leonie nach Spielende zu. Nils konnte mit grandiosen Aufschlagannahmen so einige Punkte sichern. Überragende Ballwechsel auf konstant hohem Niveau machten dieses Spiel zu einem gelungenen Abschluss.

    „Dieses Unentschieden hilft keinem beider Vereine so richtig weiter. Wir haben jetzt zwar ein Spiel weniger um Punkte zu holen, Hövelhof konnte sich aber auch nicht klar auf 3 Punkte Vorsprung absetzten. Beide Seiten haben heute alles gegeben und dennoch steht man genauso da wie vorher. Die letzten beiden Spiele heißt es nun, alles reinhauen und hoffen, dass der Andere Federn lässt.“, fasste Nils die Lage nach dem Kracher-Spieltag zusammen.

    Nach der DM geht es am 11.02.23 nach Bonn. Dort wartet der 1.BC Beuel 3. Am Sonntag den 19.03.23 empfängt der TuS zum Saisonabschluss den 1.BV Mülheim. Leonie Zuber & Philipp Knöchelmann

  • Als Krönung ein Spiel gegen Li 3. Februar 2023

    Badminton-DM: Melina Orth erreicht im Einzel die nächste Runde, in der die Topfavoritin Yvonne Li wartet. Die Friedrichsdorfer Vertreter schlagen sich am ersten Wettkampftag achtbar.

    Von Gregor Winkler Gütersloh. Nur dank ein paar Wildcards zum schmückenden Beiwerk zu werden – das Spiel machten die „Tipper“ nicht mit. Die Aktiven des TuS Friedrichsdorf, die bei den Deutschen Badminton-Meisterschaften am Start waren, zogen gleich reihenweise in die nächsten Runden ein.

    Mixed
    Donnerstag, 10 Uhr. Während in den Büros der Republik die Kaffeebecher nachgefüllt wurden – was Leonie Zuber, Melina Orth und Frederick Loetzke an einem normalen Tag womöglich auch getan hätten – eröffneten die drei Spieler des TuS Friedrichsdorf an ihrem eigens eingereichten Urlaubstag die DM. Sie waren die Ersten, die bei den Titelkämpfen ran mussten. Und sie standen hellwach auf den edlen Plätzen der Bielefelder Seidensticker Halle.

    Nach einem glatten wie sicheren Zweisatz-Sieg (21:13 21:15) über Paloma Wich und Jonas Burger erreichte Melina Orth mit ihrem Partner Nils Wackertapp aus Gladbeck die nächste Runde. Dort war gegen das Bremer Oberliga-Team Yannik Windhorst/Maren Völkering nach 20 Minuten Schluss. Orth, für die es bereits das dritte Spiel des Tages war, und ihr Partner verloren mit 7:21 und 16:21. „Das ist sehr schade, die wären schlagbar gewesen. Aber sie haben extrem gut am Netz gespielt“, ärgerte sich Orth, die auch im Einzel antrat, über die verpasste Chance zu einem fünften Spiel an diesem Tag.

    Auch das rein Friedrichsdorfer Gespann Zuber/Loetzke startete furios, gewann den ersten Satz gegen das Zweitliga-Gespann Sarah Pinnen/Thilo Mund mit 21:11. „Die waren noch gar nicht richtig anwesend“, beschrieb Zuber den eigenen Sturmlauf. „Doch dann waren wir taktisch doof. Wir haben in den Sätzen zwei und drei mehr Zeit vom Gegner bekommen. Dadurch haben wir uns verleiten lassen, anders zu spielen, als im ersten Satz“, analysierte Loetzke. Mit 13:21 und 16:21 gaben die „Tipper“ das Match noch ab.

    Herren-Einzel
    Der angeschlagene Christopher Niemann, der zuletzt wenig trainiert und gespielt hatte, setzte sich in der ersten Runde gegen das 19-jährige Talent Florian Otto mit 21:18, 17:21 und 22:20 durch. „Das war ein Krampf“, sagte der Friedrichsdorfer nach fast einstündiger Spielzeit. „Ich habe immer ein paar Punkte gemacht, dann war ich kaputt und habe es schleifen lassen.“ Die Puste sei das Problem gewesen. „Ich habe am Ende Glück gehabt. Aber das war ein gutes Los für mich“, meinte der 23-Jährige, der in der nächsten Runde auf den an 5/8 gesetzten Felix Hammes traf. Beim 10:21 und 13:21 hatte der Tipper gegen den Top-Mann keine Chance mehr. „Es hat aber unglaublich Spaß gemacht. Ich bin trotzdem sehr zufrieden“, sagte Niemann.

    Damen-Einzel
    Nach dem Auftakterfolg im Mixed ging Melina Orth euphorisiert in ihr Einzel gegen die 16-jährige Luna Marquordt – und kassierte prompt ein 14:21 im ersten Satz. Sie behielt jedoch die Nerven, holte die Sätze zwei (21:12) und drei (21:17) und kam so zu ihrem großen Spiel gegen die Topfavoritin Yvonne Li. „Im ersten Satz war ich noch nicht so angekommen. Aber dann lief es “, sagte Orth, die mit vier Spielen im Mixed und Einzel zur Friedrichsdorfer Marathonfrau des Tages wurde.

    Ihr Teamkollege Christopher Niemann übergab Orth nach seiner Niederlage gegen Felix Hammes das Spielfeld – vielleicht kein gutes Omen. In weniger als einer Viertelstunde erledigte die mehrfache Deutsche Meisterin Li mit 21:5 und 21:5 ihre Pflichtaufgabe. „Am Platz lag es nicht“, sagte Orth lachend, „es war einfach schön, gegen sie zu spielen. Ich wollte in jedem Satz einen Punkt machen – das hat ja geklappt“, meinte sie.

    Der Freitag
    Am heutigen Freitag stehen Melina Orth, Leonie Zuber und Svantje Gottschalk in den Damen-Doppeln auf dem Court. Um 13.10 kämpfen Orth/Zuber gegen Katrin Haupt/Desiree Töpfer. Svantje Gottschalk tritt mit ihrer 17-jährgen Partnerin Malin Risse aus Lippstadt um 13.30 Uhr gegen Ella Neve/Katherina Rudert an.

  • Keine Punkte gegen Refrath 2. Februar 2023

    Badminton-Regionalliga: TuS Friedrichsdorf – TV Refrath 3 2:6

    Am vergangenen Wochenende wurde der Doppelspieltag mit der Begegnung TuS Friedrichsdorf 1 gegen den TV Refarth 3 eingeleitet. Gestartet wurde am Samstag um 17 Uhr in heimischer Halle.

    Joris Krückemeier

    Traditionell hat das erste Herrendoppel den Anfang gemacht. Simon Klaß und Mirko Brüning konnten sich im ersten Satz in der Verlängerung durchsetzen, dann aber das hohe Spieltempo nicht mitgehen und hatten in den beiden folgenden Sätzen jeweils nur 14 Punkte zur Gegenwehr. Mark Byerly und Nikolas Klauer konnten das Feld als Sieger verlassen und auf der Spielstandanzeige wurde der erste Punkt auf der Seite des Gegners verbucht.

    Auch das zweite Herrendoppel, das an diesem Spieltag durch Joris Krückemeier verstärkt wurde, konnte leider nicht so richtig Fuß fassen. Sichtlich überrumpelt durch den starken Start des Refrather Duos Schmitz/Binus konnten Nils Rogge und Joris nur 14 Punkte erkämpfen. Im zweiten Durchgang fanden die Beiden zwar besser ins Spiel, konnten das Ergebnis aber nicht drehen. Bei einem Stand von 18:21 mussten sie dem Gastverein gratulieren.

    Das Damendoppel, wie gewohnt besetzt mit Melina Orth und Leonie Zuber, zeigte sich zu Beginn des Spiels sichtlich optimistisch: „Das Doppel gegen die Refrather Paarung war das Erste, das wir in der Hinrunde gewonnen haben. Das Spiel heute kann daher nur unter einem guten Stern stehen, da ist der Knoten geplatzt“, witzelten die TuS-Damen zuvor. Im ersten Satz sollte diese Aussage mit einem deutlichen 21:10 Sieg unterstrichen werden. Melina und Leonie spielten ein sehr konzentriertes Doppel und ließen den gegnerischen Damen kaum Luft. Im zweiten Satz schien die Konzentration aber auf der Strecke geblieben zu sein – 18:21 hieß das Ergebnis des Durchlaufs und die Partie sollte erst im Entscheidungssatz entschieden werden. Es schien, als hätten die Beiden nur eine kurze Verschnaufpause benötigt, denn der dritte Satz wurde auch wieder deutlich mit 21:10 gewonnen. „Nach dem zweiten Satz hatten wir kurz Angst, dass die Beiden nicht noch einmal den Dreh bekommen“, kommentierte Mirko den zwischenzeitlichen Leistungsabfall. Der Anschlusspunkt zum 1:2 wurde somit auf das Tipper-Konto verbucht.

    Aufgrund des Ausfalls von Christopher Niemann durfte Mirko im ersten Herreneinzel gegen den Ball schlagen. Mit dem Spiel von Corvin Schmitz hatte Mirko zu Beginn so seine Schwierigkeiten und schien seinen gewohnten Rhythmus nicht zu finden. Nach der deutlichen 10:21 Niederlage im ersten Satz war Mirko im zweiten Satz aber endlich auf Betriebstemperatur und konnte dem Gegner das Leben ordentlich schwer machen. Hier reichte nicht einmal die reguläre Spiellänge des Satzes. Bis zum Stand von 26:28 war Mirko dem Refrather Kontrahenten auf den Fersen, konnte den Satz aber leider nicht für sich entscheiden. Zwischenstand: 1:3

    Durch die Änderung der Aufstellung musste Simon nach langer Zeit auch mal wieder im Herreneinzel ran. Doch die Kombination der Disziplin mit der Spielstärke von Mark Byerly lagen ihm an diesem Tag leider gar nicht. „Da macht Aufgeben ja schon fast mehr Spaß!“ resümierte Simon sichtlich angefressen, nachdem er mit 8:21 und 2:21 schwindelig gespielt wurde.

    Ein sehr schönes Spiel bot Joris den zahlreichen Zuschauern im dritten Herreneinzel. Im ersten Durchgang setze er sich mit 21:17 gegen Nikolas Klauer durch, eher dieser das Spiel drehen konnte. Nachdem der folgende Satz mit 14:21 an den Gast ging, erstreckte sich das Herreneinzel als drittes Spiel an diesem Abend über die volle Distanz. Leider fand Joris den Anschluss nicht wieder und Klauer verließ, mit dem 5. Punkt für den TV Refrath 3 im Gepäck, das Feld.

    Das folgende Dameneinzel sorgte für ordentlich Frust bei Melina: „Ich wusste gar nicht, was ich tun soll. Sie (Birte Kramer) hat das Spiel bewusst so langsam gestaltet. Damit war ich überfordert.“ Das spiegelte sich auch im Ergebnis wieder. Die Sätze gingen mit 14:21 und 10:21 an die Herausforderin aus dem Bergischen Land.

    Das abschließende Mixed trug zum Schluss noch mal zur Ergebniskosmetik bei. Den ersten Satz konnten Leonie und Nils mit 21:15 souverän gewinnen, bevor im zweiten Satz häufig der Ball an der Netzkante kleben blieb und der Durchgang verloren wurde. Unter lautstarker Unterstützung von der Spielerbank, sowie der Tribüne, behielten die Beiden aber einen kühlen Kopf und fuhren im Entscheidungssatz einen Sieg (21:18) ein, sodass das Ergebnis des Abends 2:6 für den TV Refrath lautete. Leonie Zuber & Philipp Knöchelmann

  • Ab heute in Bielefeld 2. Februar 2023

    Badminton: Friedrichsdorfer Quintett startet bei der Badminton-DM

    Gütersloh (man). Mit der Teilnahme an den heute in der Bielefelder Seidensticker Halle beginnenden 71. Deutschen Meisterschaft geht für fünf Badmintonspieler des TuS Friedrichsdorf ein Traum in Erfüllung. Melina Orth und Leonie Zuber schafften ebenso die direkte Qualifikation wie Svantje Gottschalk mit ihrer Lippstädter Partnerin Malin Risse. Mit einer Wildcard spielen zudem Zuber mit Frederik Loetzke im Mixed und Christopher Niemann im Einzel. Orth startet im Doppel, Einzel und Mixed.

    Für Zuber/Loetzke geht es heute um 10 Uhr los gegen die Zweitligaspieler Thilo Mund/Sarah Pinnen (BC Remagen). „Die beiden spielen eine Klasse über uns, vielleicht reicht es“, hofft die 27-jährige Zuber, für die es bereits die dritte DM ist, auf eine kleine Überraschung. Melina Orth trifft um 10 Uhr mit Nils Wackertapp (Gladbecker FC) auf die Bundesligaspieler Jonas Burger/Paloma Wich (BC Offenburg). Ihr Hauptaugenmerk legt Leonie Zuber auf das Doppel mit Melina Orth am Freitag (13.10 Uhr). Nach einem Freilos treffen sie auf die in der Oberliga aufschlagenden Katrin Haupt/Desiree Toepfer (ATV Volkmarsdorf/ESV München). „Wenn wir die dritte Runde erreichen sollten, müssen wir gegen die an Nummer eins gesetzten Linda Efler und Isabel Lohau spielen, die zusammen mit Partner Mark Lamsfuß vor kurzem Europameister im Mixed geworden ist.

    Gegen zwei Bundesligaprofis zu spielen, die gerade von einem Turnier in Indonesien kommen, ist richtig cool, auch wenn wir abgefertigt werden“, so Zuber. „Melina und ich sind gut eingespielt und haben das letzte NRW-Ranglistenturnier gewonnen, die dritte Runde sollte deshalb möglich sein“, gibt sie sich zuversichtlich, das Spiel gegen die Profis erreichen zu können. Svantje Gottschalk und ihre Lippstädter Doppel-Partnerin Malin Risse treffen nach einem Freilos (13.30 Uhr) auf die Zweitligaspielerinnen Ella Neve/Katharina Rudert (TSV Freystadt).

    Gar nicht gut drauf ist derweil TuS-Spitzenspieler Christopher Niemann, der mit einer Wildcard ins Teilnehmerfeld der besten 64 deutschen Spieler gerutscht ist. „Seit zwei Wochen kämpfe ich mit einem entzündeten Lymphknoten in der Leiste und kann so nicht auf Top-Niveau spielen“, ist der Student enttäuscht. Niemann trifft heute um 12.15 Uhr auf den ebenfalls in der Regionalliga spielenden Jens Otto (Jena). Ein schweres Los hat Melina Orth im Damen-Einzel gezogen. In der ersten Runde wartet Luna Marquordt vom Badminton-Zweitligisten SV Harkenbleck auf sie. Bei einem Sieg müsste sie um 18.20 Uhr gegen die an Nummer eins gesetzte Profispielerin Yvonne Li (SV Fun Ball Dortelweil) antreten.

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