- Keine Punkte gegen Refrath 2. Februar 2023
Badminton-Regionalliga: TuS Friedrichsdorf – TV Refrath 3 2:6
Am vergangenen Wochenende wurde der Doppelspieltag mit der Begegnung TuS Friedrichsdorf 1 gegen den TV Refarth 3 eingeleitet. Gestartet wurde am Samstag um 17 Uhr in heimischer Halle.

Joris Krückemeier Traditionell hat das erste Herrendoppel den Anfang gemacht. Simon Klaß und Mirko Brüning konnten sich im ersten Satz in der Verlängerung durchsetzen, dann aber das hohe Spieltempo nicht mitgehen und hatten in den beiden folgenden Sätzen jeweils nur 14 Punkte zur Gegenwehr. Mark Byerly und Nikolas Klauer konnten das Feld als Sieger verlassen und auf der Spielstandanzeige wurde der erste Punkt auf der Seite des Gegners verbucht.
Auch das zweite Herrendoppel, das an diesem Spieltag durch Joris Krückemeier verstärkt wurde, konnte leider nicht so richtig Fuß fassen. Sichtlich überrumpelt durch den starken Start des Refrather Duos Schmitz/Binus konnten Nils Rogge und Joris nur 14 Punkte erkämpfen. Im zweiten Durchgang fanden die Beiden zwar besser ins Spiel, konnten das Ergebnis aber nicht drehen. Bei einem Stand von 18:21 mussten sie dem Gastverein gratulieren.
Das Damendoppel, wie gewohnt besetzt mit Melina Orth und Leonie Zuber, zeigte sich zu Beginn des Spiels sichtlich optimistisch: „Das Doppel gegen die Refrather Paarung war das Erste, das wir in der Hinrunde gewonnen haben. Das Spiel heute kann daher nur unter einem guten Stern stehen, da ist der Knoten geplatzt“, witzelten die TuS-Damen zuvor. Im ersten Satz sollte diese Aussage mit einem deutlichen 21:10 Sieg unterstrichen werden. Melina und Leonie spielten ein sehr konzentriertes Doppel und ließen den gegnerischen Damen kaum Luft. Im zweiten Satz schien die Konzentration aber auf der Strecke geblieben zu sein – 18:21 hieß das Ergebnis des Durchlaufs und die Partie sollte erst im Entscheidungssatz entschieden werden. Es schien, als hätten die Beiden nur eine kurze Verschnaufpause benötigt, denn der dritte Satz wurde auch wieder deutlich mit 21:10 gewonnen. „Nach dem zweiten Satz hatten wir kurz Angst, dass die Beiden nicht noch einmal den Dreh bekommen“, kommentierte Mirko den zwischenzeitlichen Leistungsabfall. Der Anschlusspunkt zum 1:2 wurde somit auf das Tipper-Konto verbucht.
Aufgrund des Ausfalls von Christopher Niemann durfte Mirko im ersten Herreneinzel gegen den Ball schlagen. Mit dem Spiel von Corvin Schmitz hatte Mirko zu Beginn so seine Schwierigkeiten und schien seinen gewohnten Rhythmus nicht zu finden. Nach der deutlichen 10:21 Niederlage im ersten Satz war Mirko im zweiten Satz aber endlich auf Betriebstemperatur und konnte dem Gegner das Leben ordentlich schwer machen. Hier reichte nicht einmal die reguläre Spiellänge des Satzes. Bis zum Stand von 26:28 war Mirko dem Refrather Kontrahenten auf den Fersen, konnte den Satz aber leider nicht für sich entscheiden. Zwischenstand: 1:3
Durch die Änderung der Aufstellung musste Simon nach langer Zeit auch mal wieder im Herreneinzel ran. Doch die Kombination der Disziplin mit der Spielstärke von Mark Byerly lagen ihm an diesem Tag leider gar nicht. „Da macht Aufgeben ja schon fast mehr Spaß!“ resümierte Simon sichtlich angefressen, nachdem er mit 8:21 und 2:21 schwindelig gespielt wurde.
Ein sehr schönes Spiel bot Joris den zahlreichen Zuschauern im dritten Herreneinzel. Im ersten Durchgang setze er sich mit 21:17 gegen Nikolas Klauer durch, eher dieser das Spiel drehen konnte. Nachdem der folgende Satz mit 14:21 an den Gast ging, erstreckte sich das Herreneinzel als drittes Spiel an diesem Abend über die volle Distanz. Leider fand Joris den Anschluss nicht wieder und Klauer verließ, mit dem 5. Punkt für den TV Refrath 3 im Gepäck, das Feld.
Das folgende Dameneinzel sorgte für ordentlich Frust bei Melina: „Ich wusste gar nicht, was ich tun soll. Sie (Birte Kramer) hat das Spiel bewusst so langsam gestaltet. Damit war ich überfordert.“ Das spiegelte sich auch im Ergebnis wieder. Die Sätze gingen mit 14:21 und 10:21 an die Herausforderin aus dem Bergischen Land.
Das abschließende Mixed trug zum Schluss noch mal zur Ergebniskosmetik bei. Den ersten Satz konnten Leonie und Nils mit 21:15 souverän gewinnen, bevor im zweiten Satz häufig der Ball an der Netzkante kleben blieb und der Durchgang verloren wurde. Unter lautstarker Unterstützung von der Spielerbank, sowie der Tribüne, behielten die Beiden aber einen kühlen Kopf und fuhren im Entscheidungssatz einen Sieg (21:18) ein, sodass das Ergebnis des Abends 2:6 für den TV Refrath lautete. Leonie Zuber & Philipp Knöchelmann
- Ab heute in Bielefeld 2. Februar 2023
Badminton: Friedrichsdorfer Quintett startet bei der Badminton-DM

Gütersloh (man). Mit der Teilnahme an den heute in der Bielefelder Seidensticker Halle beginnenden 71. Deutschen Meisterschaft geht für fünf Badmintonspieler des TuS Friedrichsdorf ein Traum in Erfüllung. Melina Orth und Leonie Zuber schafften ebenso die direkte Qualifikation wie Svantje Gottschalk mit ihrer Lippstädter Partnerin Malin Risse. Mit einer Wildcard spielen zudem Zuber mit Frederik Loetzke im Mixed und Christopher Niemann im Einzel. Orth startet im Doppel, Einzel und Mixed.
Für Zuber/Loetzke geht es heute um 10 Uhr los gegen die Zweitligaspieler Thilo Mund/Sarah Pinnen (BC Remagen). „Die beiden spielen eine Klasse über uns, vielleicht reicht es“, hofft die 27-jährige Zuber, für die es bereits die dritte DM ist, auf eine kleine Überraschung. Melina Orth trifft um 10 Uhr mit Nils Wackertapp (Gladbecker FC) auf die Bundesligaspieler Jonas Burger/Paloma Wich (BC Offenburg). Ihr Hauptaugenmerk legt Leonie Zuber auf das Doppel mit Melina Orth am Freitag (13.10 Uhr). Nach einem Freilos treffen sie auf die in der Oberliga aufschlagenden Katrin Haupt/Desiree Toepfer (ATV Volkmarsdorf/ESV München). „Wenn wir die dritte Runde erreichen sollten, müssen wir gegen die an Nummer eins gesetzten Linda Efler und Isabel Lohau spielen, die zusammen mit Partner Mark Lamsfuß vor kurzem Europameister im Mixed geworden ist.
Gegen zwei Bundesligaprofis zu spielen, die gerade von einem Turnier in Indonesien kommen, ist richtig cool, auch wenn wir abgefertigt werden“, so Zuber. „Melina und ich sind gut eingespielt und haben das letzte NRW-Ranglistenturnier gewonnen, die dritte Runde sollte deshalb möglich sein“, gibt sie sich zuversichtlich, das Spiel gegen die Profis erreichen zu können. Svantje Gottschalk und ihre Lippstädter Doppel-Partnerin Malin Risse treffen nach einem Freilos (13.30 Uhr) auf die Zweitligaspielerinnen Ella Neve/Katharina Rudert (TSV Freystadt).
Gar nicht gut drauf ist derweil TuS-Spitzenspieler Christopher Niemann, der mit einer Wildcard ins Teilnehmerfeld der besten 64 deutschen Spieler gerutscht ist. „Seit zwei Wochen kämpfe ich mit einem entzündeten Lymphknoten in der Leiste und kann so nicht auf Top-Niveau spielen“, ist der Student enttäuscht. Niemann trifft heute um 12.15 Uhr auf den ebenfalls in der Regionalliga spielenden Jens Otto (Jena). Ein schweres Los hat Melina Orth im Damen-Einzel gezogen. In der ersten Runde wartet Luna Marquordt vom Badminton-Zweitligisten SV Harkenbleck auf sie. Bei einem Sieg müsste sie um 18.20 Uhr gegen die an Nummer eins gesetzte Profispielerin Yvonne Li (SV Fun Ball Dortelweil) antreten.
- TuS auf Abstiegsplatz 1. Februar 2023
Badminton-Regionalliga: Nur ein Punkt aus zwei Spielen

Gütersloh (man). Für den TuS Friedrichsdorf wird es im Kampf um den Klassenerhalt in der Badminton-Regionalliga ganz eng. „Wir haben noch eine Chance, aber es wird ganz schwer“, weiß Simon Klaß aus der ersten Mannschaft. Denn mit dem überraschenden Punktgewinn gegen 1. BC Beuel III und dem Sieg gegen Tabellendritten Mühlheim II ist der direkte Konkurrent BC Phönix Hövelhof an den Friedrichsdorfern vorbeigezogen und sind diese auf einen Abstiegsplatz zurückgefallen. „Da hatten Beuel und Mühlheim schwach aufgestellt, während sie gegen uns in Bestbesetzung angetreten sind“, ärgerte sich Klaß. Die Friedrichsdorfer dagegen verpassten es, am Doppelspieltag mit der 2:6-Heimniederlage gegen Refrath III und dem 4:4 im Nachbarderby bei Phönix Hövelhof die entscheidenden Punkte gewinnen, um die bisher so starke Saison mit dem Klassenerhalt zu belohnen. Zwei Spiele stehen noch aus.
TuS Friedrichsdorf– TV Refrath III 2:6.
„Auf dem Papier wirkt das Ergebnis deutlicher, als die Spiele waren. Denn die waren oft, doch haben wir die meisten verloren. Spielerisch waren wir auf Augenhöhe“, sagte Simon Klaß. Ohne Spitzenspieler Christopher Niemann, der nach seinen Leistenproblemen für das Derby gegen Hövelhof und für die Deutsche Meisterschaft am kommenden Wochenende geschont werden sollte, fehlte den „Tippern“ ihr Leistungsträger. Die beiden Herren-Doppel gewannen die Gäste knapp. Mirko Brüning musste als neue Nummer eins im Topspiel gegen Corvin Schmitz in einem verrückten zweiten Satz unglücklich mit 26:28 geschlagen geben. Auch Simon Klaß an Nummer 2 und Ersatzspieler Joris Krückemeier gaben ihre Einzel ab, wobei Krückemeier erst im dritten verlor. Im Damen-Einzel ließ sich Melina Orth von der langsamen Spielweise ihrer Gegenspielerin „einlullen“ und verlor zu allem Überfluss in zwei Sätzen. So punkteten nur das Damen-Doppel Leonie Zuber/Melina Orth und das Mixed Nils Rogge/Leonie Zuber in jeweils drei spannenden und hochklassigen Sätzen.Hövelhof nutzt Heimvorteil beim 4:4
BC Phönix Hövelhof – TuS Friedrichsdorf 4:4.
„Das war Abstiegskampf, wie er im Buche steht. Viele Zuschauer von beiden Mannschaften und eine tolle Stimmung in der Halle. Wir waren dem Sieg näher als Hövelhof, aber das Spiel hätte auch für jeden mit 6:2 enden können. Der Heimvorteil hat für Hövelhof den Ausschlag gegeben“, sagte Klaß nach dem spannenden OWL-Derby, dass die „Tipper“ im Hinspiel noch gewonnen hatten.Gegenüber dem Vortag präsentierten sich die TuS-Doppel deutlich verbessert. Zwar verlor das erste Herren-Doppel mit Simon Klaß/Mirko Brüning in zwei Sätzen, dafür setzten sich Nils Rogge/Stephan Löll und Melina Orth/Leonie Zuber knapp in drei Sätzen durch. Für ein „irres“ Spiel sorgte Spitzenspieler Christopher Niemann im ersten Herren-Einzel. Gegen Niklas Kampmeier musste der Friedrichsdorfer zweimal in die Verlängerung und verlor beide Male unglücklich mit 29:30 und 27:29. „Beim 28:27 hatte Christopher im zweiten Satz Satzball und schlägt den knapp ins Aus. Das war besonders ärgerlich“, so Klaß.
Mirko Brüning setzte sich souverän in zwei Sätzen durch, während Stephan Löll im dritten Satz knapp verlor. Auch Melina Orth konnte ihr Einzel nicht gewinnen. Dafür zeigten Nils Rogge/Leonie Zuber ein starkes Spiel und Nervenstärke. In zwei Sätzen gewannen sie ihr zweites Gemischtes Doppel an diesem Wochenende, womit sie dem TuS den Punktgewinn und die Chance auf den Ligaerhalt retteten.
- Tipper DM-Attacke 31. Januar 2023
Badminton: Fünf Athleten des TuS Friedrichsdorf sind bei den nationalen Titelkämpfen dabei. Melina Orth und Leonie Zuber starten sogar mehrfach.

Von Gregor Winkler – Gütersloh. Die Kanaren oder die Karibik, der Himalaja oder auch der Harz – Traumorte für den Urlaub gibt es viele. Die Bielefelder Seidensticker Halle zählt eher nicht dazu. Und trotzdem werden Melina Orth, Leonie Zuber und drei weitere Badmintonspieler des TuS Friedrichsdorf genau dort zwei ihrer sauer verdienten Jahresurlaubstage verbringen. Man darf sogar davon ausgehen, dass sie sich in der im nüchternen blau eingerichteten Arena ähnlich wohlfühlen werden, als rekelten sie ihre Sportlerkörper unter südlicher Sonne am weißen Traumstrand.
Sportlich geht es – um im Bild zu bleiben – ins Gebirge. Ein besonderer Gipfelsturm steht an: fünf „Tipper“ haben ein Ticket für die Deutschen Meisterschaften erhalten. Die Titelkämpfe beginnen für einige von ihnen bereits am Donnerstag. Sonderurlaub? „Ich habe gar nicht gefragt“, sagt Leonie Zuber, die bei der BKK Bertelsmann beschäftigt ist. Sie und ihre Teamkollegin Melina Orth, IT-lerin bei Melitta, sind diejenigen, die in zwei oder sogar in drei Disziplinen ran müssen – oder besser gesagt ran dürfen.
Die 28-jährige Melina Orth tritt gemeinsam mit Zuber im Damen-Doppel sowie mit einer Wildcard auch im Einzel an. Zu ihrer großen Überraschung wurde sie mit ihrem Gladbecker Partner in der vergangenen Woche auch noch für das Mixed nachnominiert.
Zwei Mal spielte sie zuvor schon bei der DM. „Eine Wildcard hatte ich aber noch nie“, sagt sie. Die „Freifahrtscheine“ werden traditionell an Spieler aus der Region vergeben. Lokalkolorit ist den Ausrichtern der seit 2003 (mit Ausnahme der Coronajahre 2021 und 22) durchgängig in Bielefeld stattfindenden Titelkämpfe wichtig.
„Wir spielen im Moment wohl unser bestes Badminton“
Am TuS Friedrichsdorf kommt man nicht vorbei, wenn man OWL präsentieren möchte. „Tatsächlich spielen wir im Moment wohl unser bestes Badminton“, sagt Melina Orth. Sie kann es beurteilen, denn sie schlägt seit 2014 für die „Tipper“ auf, die in dieser Saison als Aufsteiger in die Regionalliga gingen. Noch länger ist Leonie Zuber dabei. „Seit ich fünf Jahre alt bin, spiele ich in Friedrichsdorf“, rechnet die 27-Jährige vor, die als Einzige aus dem Team auch noch im Dorf lebt.
Seit ein paar Jahren stehen Orth und Zuber als Doppel auf dem Feld. Und es läuft. Jüngst siegten sie wieder beim NRW-Ranglistenturnier. Es war bereits der dritte Erfolg in dieser Saison. Damit führt das Duo die Landes-Rangliste aktuell an – Beweisführung für die direkte DM-Nominierung abgeschlossen!
Ihre Gegnerinnen in der ersten Runde, Katrin Haupt und Desiree Toepffer, kennen sie nicht. „Sie spielen eine Klasse unter uns. Das sieht zunächst nach einer lösbaren Aufgabe aus“, meint Zuber. Wenn sie ihr Erstrundenspiel am Freitag um 13.10 Uhr überstehen, dann warten in Runde zwei die großen Titelfavoriten Linda Efler und Isabel Lohau. An Eins gesetzt und international erfahren. „Die waren gerade noch bei einem Turnier in Indonesien. Gegen die auszuscheiden, wäre keine Schande“, sagt Zuber grinsend.
Auch im Einzel liebäugelt Melina Orth durchaus mit der zweiten Runde. Ihre erste Gegnerin ist das 16-jährige Talent Luna Marquordt, die in der Oberliga Niedersachsen spielt. „Es kann gut sein, dass ich von meiner größeren Erfahrung profitiere“, meint Orth. Gewinnt sie, dann wartet die an Eins gesetzte mehrfache Titelgewinnerin Yvonne Li. „Im Einzel rechne ich mir nicht so viel aus. Da bin ich nicht aufgeregt“, meint Orth.
Ganz anders Leonie Zuber: „Bei der DM zu spielen, ist schon etwas Besonderes“, gibt sie zu. Ja, sie sei aufgeregt. Zweimal war sie im Damen-Doppel schon am Start. Mit ihrem Mixed-Partner und Teamkamerad Frederick Loetzke versuchte sie seit einigen Jahren, ein DM-Ticket zu ergattern. Jetzt hat es geklappt. Die Erstrundenaufgabe ist allerdings schwer. „Thilo Mund und Sarah Pinnen spielen in der 2. Bundesliga“, hat Zuber herausgefunden. Gerade wurden ihre Gegner auch Südwestdeutsche Meister.
Beim Fototermin auf der Sparrenburg schnuppern die beiden Badmintonspielerinnen schon einmal Bielefelder Luft von ganz oben. Wie „hoch“ es im Turnier gehen wird? Egal, jedes zusätzliche Spiel, das sie sich erkämpfen, entschädigt für die zwei verlorenen Jahresurlaubstage. Und es bleibt noch genug Gelegenheit in diesem Jahr, wie es beide lieben, am weißen Traumstrand zu liegen.

Heimspiel bei der Premiere
Gütersloh (gwi). Neben Melina Orth und Leonie Zuber stehen noch drei weitere Spieler des TuS Friedrichsdorf bei der Badminton DM auf den Courts.
Christopher Niemann
Einmal aus dem Haus, die Straße hinunter – angekommen. Christopher Niemann wohnt in Bielefeld in derselben Straße, an der auch die Seidensticker Halle liegt. „Meinen Gegner kenne ich nicht. Florian Otto aus Jena soll ein 19-jähriges Talent sein“, hatte Niemann in Erfahrung gebracht. Im Vorfeld beschäftigen den 23-Jährigen leider andere Sorgen. Am vergangenen Doppelspieltag musste er sich aufgrund einer Verletzung im Spiel gegen Refrath schonen. Zur DM wird er aber fit sein, verspricht der Student.
Svantje Gottschalk
Die Spielerin der zweiten Mannschaft des TuS stand einmal gemeinsam mit Leonie Zuber als Nachrücker-Doppel bei der DM auf dem Feld. Auch im Einzel hatte sie bereits eine Wildcard. Jetzt spielt die 22-Jährige mit ihrer erst 17-jährigen Partnerin, Malin Risse aus Lippstadt, im Doppel. Das Duo hatte sich erst zu den Bezirksmeisterschaften im Dezember gefunden. „Und da lief es gleich richtig gut“, sagt Gottschalk, die wie Niemann in Bielefeld wohnt. Ihre Auftaktgegner sind U19-Nationalspielerinnen.
Frederick Loetzke
Mit seiner Mixed-Partnerin Leonie Zuber versuchte Frederick Loetzke schon seit geraumer Zeit, einen Platz bei der DM zu ergattern. Jetzt hat es geklappt. „Wir sind das eingespielteste Mixed im Verein“, sagt der 26-Jährige vor seiner DM-Premiere. Wenn sie mit ihrer Routine die erste Runde überstehen, dann warten die an 3/4 gesetzten Franziska Volkmann/Patrick Scheiel. „Da hätte ich total Bock drauf“, sagt Loetzke.
- Neue Choreografien 30. Januar 2023
RSG: Thürme-Cup 2023
Der erste Wettkampf im neuen Jahr verlief für die Gymnastinnen des TuS hervorragend. Beim alljährlichen Freundschaftswettkampf in Borken präsentieren die Gymnastinnen die teilweise noch neuen Choreografien für die beginnende Saison.
In der Schülerwettkampfklasse (10 bis 12 Jahre) nutzten Vladislava Yonashko, Luisa Kaiser und Daria Jacobfeuerborn die Möglichkeit, ihre Übungen für die Gaumeisterschaften zu testen.

v.l. Vladislava Yonashko, Luisa Kaiser und Daria Jacobfeuerborn mit Anna-Sophie Bongartz u. Eva Jung
Luisa konnte sich im Vergleich zum OWL-Cup stark steigern. Selbst die schwierigen Elemente mit Wurf gelangen dieses Mal einwandfrei. In dem sehr großen Starterfeld von insgesamt 21 Gymnastinnen wurde sie Zehnte und konnte somit mehr als die Hälfte hinter sich lassen.
Daria Jacobfeuerborn zeigte ihre neue Übung mit dem Ball. Leider verlor sie bei einem Rollen außerhalb ihres Gesichtsfeldes die Kontrolle über den Ball. Dieser rollte weit über den Teppich und kostete Daria wertvolle Punkte. Mit ihrer Übung ohne Handgerät konnte sie allerdings wieder einige Punkte wett machen. Sie wurde mit Platz 6 belohnt.
Vladislava überzeugte das Kampfgericht mit ihren ausgefeilten körpertechnischen Schwierigkeiten. Diese wurden vom Kampfgericht so hoch benotet, dass selbst größere Verluste mit dem Ball ihr die Goldmedaille nicht mehr nehmen konnten. Glücklich und erleichtert nahm sie den Pokal entgegen und stieg ganz oben auf das Podest.
Für Eva Sokolovska ist dieses Jahr das erste in der höheren Altersklasse. Die Juniorenwettkampfklasse muss auch in diesem Jahr eine Übung mit dem sehr anspruchsvollen Handgerät Band zeigen. Eva gelang dieses bereits ohne große Verluste. Ausdrucksstark tanzte sie rhythmisch über den Teppich. Sehr gefühlvoll hingegen präsentierte sie ihre neue Choreografie mit dem Ball. Auch Eva gewann einen Pokal für den TuS. Sie wurde Zweite.

Foto v.l.: Eva Sokolovska, Miriam Kuhrs, Finja Steinmeier, Eva Jung, Laura Twarz, Kiara Kuhrs, Mia-Joleen Zieg In der Freien Wettkampfklasse ging die Erfolgsserie für den TuS weiter. Finja Steinmeier agierte mit dem Band besonders sicher und ausdrucksstark. Alle Würfe gelangen und ihre technisch perfekten Pirouetten begeisterten das Publikum und Kampfgericht. Mit den Keulen schlichen sich lediglich kleinere Unsicherheiten ein. Am Ende konnte ihr nur eine andere Gymnastin den Sieg streitig machen. Silber und somit der dritte Pokal für den TuS.
Mia-Joleen Zieg turnte nach längerer Pause ihren ersten Wettkampf. Mit dem Band kam sie ohne große Verluste durch die Übung. Mit den Keulen musste sie allerdings einige Unsicherheiten verbüßen. Sie wurde sechste.
Nil Köker, Isabel Rohler und unsere FWK-Gruppe konnten leider krankheitsbedingt nicht an den Start gehen, werden unser aber Anfang März beim Gütsel-Cup vertreten. Herzlichen Glückwunsch an unsere erfolgreichen Gymnastinnen! Anna-Sophie Bongartz
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- Doppelrangliste O19 27. Januar 2023
Badminton: TuS schlägt stark auf
Überrascht von mäßigem Schneefall machten sich am vergangenen Sonntag insgesamt 10 Spieler und Spielerinnen des auf den Weg zur 3. Doppelrangliste der Spielzeit 2022/23. Für die Teilnehmenden der NRW Rangliste ging es zum wiederholten Male in die inzwischen gut bekannte Halle des Gladbecker FC. Schnell war es allen Anwesenden klar: auf dem Feld herrschten hier annähernd die gleichen Temperaturen wie außerhalb der heiligen Hallen.
Zwischen den Spielen noch in mehreren Jacken verpackt, versuchten vor allem unsere Damen Melina und Leonie die Körpertemperatur einigermaßen hochzuhalten. Durch den Setzplatz 1 begannen sie das Turnier jedoch mit einem Freilos. So dauerte es im ersten Spiel gegen die Paarung Chan/Wintergalen aus Herringen zunächst seine Zeit, bis in alle Gliedmaßen Gefühl zurückkehrte. Melina und Leonie taten sich in dem Auftaktspiel sichtlich schwer, konnten nach drei Sätzen das Feld aber als Gewinnerinnen verlassen. Im Halbfinale warteten Jule Alberts (VfB GW Mülheim) und Finja Rosendahl (Gladbecker FC). Im ersten Satz wurden unsere Regionalliga-Damen noch gekonnt ausgespielt, sodass dieser mit 21:16 an die Kontrahentinnen ging. In Durchgang zwei und drei fanden sie deutlich besser ins Spiel und konnten anschließend das Ergebnis auf dem Spielzettel eintragen und den Kreis um die eigenen Namen ziehen.
Das Finale sollte an diesem Tag das einzige Spiel sein, welches nicht über die volle Distanz ausgetragen werden musste. Johanna Nöcker und Pia Reinkens (beide STC BW Solingen) konnten sich im ersten Satz mit 17 Gegenpunkten zur Wehr setzen. Aber an Spannung sollte es auch hier nicht fehlen: der gesamte zweite Satz wurde durchgehend auf Augenhöhe ausgetragen. Keine der Paarungen schaffte es, sich einen nennbaren Vorsprung zu erspielen. Obwohl die Solinger Damen bereits den Satzgewinn auf den Schläger hatten, behielten die TuSlerinnen die Nerven und konnten mit dem Ergebnis 20:22 den dritten Ranglisten Sieg in Folge bejubeln.
Im NRW B-Feld gingen 2 Paarungen des TuS an den Start. Den Setzplatz 3/4 inne starteten Freddy und Sven in die erste Begegnung gegen Michael Gröger und Janik Lange (beide 1. CfB Köln). Den ersten Satz nutzten die Beiden um warm zu werden und gewannen diesen in der Verlängerung mit 22:20. Im zweiten Satz etwas treffsicherer gestanden sie den Gegnern nur noch 12 Gegenpunkte zu. Durch den Sieg gestärkt begann das Viertelfinale zunächst sehr selbstbewusst. Mit 21:12 wurde hier zügig der Sack zu gemacht. Nachdem unsere Herren jedoch im zweiten Satz kurzzeitig ins Straucheln gerieten und mit 20:22 denkbar knapp verloren, fanden sie im Entscheidungssatz aber schnell zur bekannten Stärke zurück und beendeten diesen so, wie das Spiel begonnen hatte – der Einzug ins Halbfinale war somit geschafft. Dort warteten die Turnierfavoriten Kai Thelen und Nico Wilmanowicz (beide Kölner FC BG). Unbeeindruckt von dem Setzplatz schlugen Freddy und Sven souverän auf und verbuchten den Sieg mit 21:19 und 21:17.
Hoch motiviert und den Turniersieg vor Augen, begann das Finale gegen die Paarung Malte Pettau und Tim Schulte-Wissermann vom DSC Kaiserberg am frühen Nachmittag mit einem Satzgewinn (22:20). Im zweiten Satz sahen die TuSler jedoch kein Land und mussten mit 9:21 eine regelrechte Klatsche verkraften. Trotz aller Bemühungen und in der ganzen Halle gut hörbarer Selbstmotivation, reichte es diesen Sonntag leider nicht für einen Sieg. Das Endergebnis lautete 23:25. Dank des zweiten Platzes konnte jedoch der Aufstieg in das NRW A-Feld besiegelt werden.
Außerdem gingen Daniel und Arno gemeinsam im B-Feld an den Start. Leider reichte es im ersten Spiel gegen Florian Ennglich und Jonas Kausträter nicht für einen Sieg. Nach einem Freilos setzten sich die beiden mit gesammelter Energie gegen die Herausforderer aus Solingen (Kleinsorg/Weckermann) zur Wehr, hatten aber leider mit 18:21 und 11:21 das Nachsehen. Nicht großartig anders fiel das Ergebnis im folgenden Spiel aus. Auch hier konnte das Tipper-Duo leider kein Erfolg verbuchen. Insgesamt schlossen sie das Turnier dennoch auf einem passablen 11. Platz ab und halten somit die Spielklasse.

Frederick Loetzke, Melina Orth, Leonie Zuber, Sven Leifeld (v.l.) In der höchsten Spielklasse auf NRW-Ebene vertraten Dennis und Simon den TuS. Simon steckte seine vorangegangene Ausfallzeit, der Spieltag am Vorabend und die damit verbundene Late-Night-Bespannungssession noch in den Knochen. Im Auftaktspiel gegen Pasquale Czeckay und Matthias Stemmer ging der erste Satz knapp (19:21) zugunsten des Gegners aus. Im folgenden Durchgang hingegen lieferten Dennis und Simon ganze Arbeit und bescherten nicht unweit von den Sitzplätzen der Vereinskollegen ein umkämpften Schlagabtausch.
Dieser konnte erfolgsversprechend mit 22:20 gewonnen werden. Leider fehlte im Entscheidungssatz das Quäntchen Glück und der Ball landete ein paar Mal zu oft auf der Tipper Seite auf dem Boden. Der Endstand lautete somit 19:21 und die Herren aus Witzhelden konnten das Feld als Sieger verlassen. Anschießend folgte eine Begegnung, in welcher eine Niederlage für Dennis und Simon keine Option darstellte. Entsprechend zielstrebig und konzentriert wurden die Gegner Muralter/Fischer nach zwei Sätzen vom Feld verabschiedet. Das dritte Spiel des Tages – über die volle Distanz von drei Sätzen – raubte dann jedoch die letzten Kräfte, sodass hier kein Sieg eingefahren werden konnte und auch das letzte Spiel nicht mehr ausgetragen wurde. Das Turnier wurde somit auf dem 12. Platz beendet und die Spielklasse gehalten.
Als einzige Vertretung des TuS haben Louisa und Svantje im nicht viel weiter entfernten Sterkrade aufgeschlagen. Auf der ersten gemeinsamen Rangliste starten die Beiden mit dem Setzplatz 3/4 in das Turnier und konnten diesem bereits in der ersten Runde gerecht werden. Gerade einmal 8 Punkte haben Louisa und Svantje den Herausforderinnen Eesmann/Espelkott (SC 28 Nordwalde) in beiden Sätzen zusammen zugestanden. Besonders ärgerlich war daher die anschließende, sehr knappe Niederlage (je 19:21) gegen Rieke Stein und Victoria Südbeck (Union Lüdinghausen). Nach einem Drei-Satz-Sieg gegen Yvonne Pries und Jessika Rottstegge (21:14, 17:21 und 21:16) konnte auch das abschließende Spiel gegen das Duo Kubitza/Piets aus Sennestadt ungefährdet gewonnen und das Turnier auf dem 6. Platz beendet werden. – Am 26.03. steht die letzte NRW-Rangliste der laufenden Saison an. Diese wird in heimischer Halle ausgetragen. Leonie Zuber & Philipp Knöchelmann
- Abstiegskampf angesagt 26. Januar 2023
Badminton: „Tippe“ patzt gegen das Schlusslicht

Gütersloh (man). Die Badmintonspieler des TuS Friedrichsdorf haben das erste Regionalligaspiel im neuen Jahr gründlich in den Sand gesetzt. Beim bis dato punktlosen Tabellenletzten SC Ostenland verloren die „Tipper“ mit 2:6.
Statt gesicherter Klassenerhalt ist nun Abstiegskampf angesagt. „Wir haben es selber noch in der Hand“, erklärte Doppel-Spezialist Simon Klaß. Für die Friedrichsdorfer gilt es nun, schnell zu alter Form zurück zu finden, denn mit den Spielen gegen Refrath III und dem OWL-Derby bei Phönix Hövelhof stehen die entscheidenden Ligaspiele an diesem Wochenende an.
„Wir hatten in Ostenland einfach wahnsinnig viel Pech. Vier Spiele verliefen ganz eng und die haben wir alle verloren“, ärgerte sich Klaß über die drei verlorenen Drei-Satz-Begegnungen. „Zudem hatten wir einen enormen Materialverschleiß und sind mit den Bällen überhaupt nicht klar gekommen“, probierte es Klaß im ersten Herren Doppel bei der 18:21 und 24:26-Niederlage gleich mit drei Schlägern.
Ein starkes Spiel lieferten Nils Rogge/Stephan Löll im zweiten Doppel ab, während Melina Orth/Leonie Zuber in drei Sätzen knapp verloren. Als dann auch noch Spitzenspieler Christopher Niemann sein Einzel wegen Leistenproblemen aufgeben musste, zogen die Gastgeber zum vorentscheidenden 3:1 davon. Mirko Brüning konnte zwar auf 2:3 verkürzen, doch Stephan Löll traf im Einzel kaum einen Ball und Melina Orth verlor ihr Einzel nach einem ausgeglichenen Spiel ebenso im dritten Satz wie das Mixed Frederick Loetzke/Leonie Zuber.
„Gut wäre es, im Heimspiel gegen Refrath einen Punkt zu gewinnen, um etwas entspannter nach Hövelhof zu fahren“, blickt Simon Klaß auf die bevorstehenden Spiele.
- LANDESTRAINERIN ZU GAST 25. Januar 2023
RSG: Gelungenes Trainingslager zum Jahresauftakt

Zwei große RSG-Teppiche, darauf 29 konzentriert wirkende Gymnastinnen, die mit gestreckten Knien und Füßen gebannt den Worten von Irina Martens lauschen. Keines der Mädchen will die Anweisungen und Tipps von der eingeladen Gasttrainerin verpassen. Wenn man genau hinschaut, sieht man noch die Brötchenkrümel im Mundwinkel und die Müdigkeit in den Augen.
Das Jahr bei der Rhythmischen Sportgymnastik startete mit einem ganz besonderen Ereignis. Am letzten Wochenende der Weihnachtsferien haben wir Irina Martens, die erfolgreiche Landestrainerin vom Turnzentrum in Frankfurt am Main, zu uns nach Friedrichsdorf eingeladen, um mit unseren Mädchen ein Wochenende lang zu trainieren. An 2 Tagen wurde für jeweils 6 Stunden an Körper- und Gerätetechnik gefeilt, neue Übungen ausprobiert und viel über richtige Haltung gelernt. Das wollte sich keine Gymnastin des TuS entgehen lassen. So waren mit 29 Teilnehmerinnen fast alle Gymnastinnen, die bereits Wettkämpfe turnen, mit dabei. Die Altersspanne reichte dabei von 6 bis 28 Jahren.

Die Trainer konnten im Voraus Wünsche zu den Trainingsinhalten äußern, sodass gezielt an Schwachstellen der Gymnastinnen gearbeitet werden konnte. Mit ihrer ruhigen, kompetenten Art hat Irina Martens sowohl bei den Gymnastinnen, als auch bei den heimischen Trainerinnen einen sehr guten Eindruck hinterlassen.
Um das Ereignis zu einem ganz besonderen Event für die Gymnastinnen werden zu lassen, haben wir beschlossen in der Alten Ziegelei zu übernachten und so ein richtiges kleines Trainingslager daraus zu machen. Also kamen die Mädchen am Samstagmorgen mit Luftmatratze und Schlafsack bepackt und schlugen ihr Lager in einem Drittel der Sporthalle auf. Waren die Gymnastinnen beim Training höchst konzentriert, sah es abends mit der Stimmung ganz anders aus. Ausgelassenes Gekicher erfüllte die Alte Ziegelei und im Schlafanzug wurde noch lange herumgeturnt. Zum Abendessen gab es Salate und Würstchen vom Grill und auch mit Brötchen am Morgen wurden alle von den Eltern wunderbar versorgt. In gemütlicher Stimmung wurde zum Abschluss des Tages gemeinsam ein Film geschaut, der fast in Kinoformat an die Trennwand der Sporthalle projiziert wurde.
Am nächsten Morgen standen dann wieder 6 Stunden Training auf dem Programm, was in Anbetracht der kurzen Nacht eine echte Herausforderung für viele der Mädchen war. Dennoch haben alle ihr Bestes gegeben und sich durch Muskelkater und Müdigkeit gekämpft, um das Maximum aus den 2 Tagen herauszuholen. Möglich gemacht wurde der Event auch dank des Gewinns aus einer Spendenausschreibung der Firma Schenker, durch den ein großer Teil der Kosten gedeckt werden konnte.
Wir nehmen viele Anregungen aus den 2 Tagen mit Irina Martens mit und haben bereits damit begonnen, einige der gelernten Übungen in unser Erwärmungsprogramm einzubauen. Insgesamt war es ein rundum gelungenes Ereignis, das unsere Gymnastinnen noch mehr zusammengeschweißt hat und uns alle mit Motivation in die neue Wettkampfsaison starten lässt.
- Derby-Niederlage – Ostenland mental stärker 23. Januar 2023
Badminton-Regionalliga: SC BW Ostenland – TuS Friedrichsdorf 6:2
Am vergangenen Samstagabend hieß es wieder: Derby-Time! Der SC BW Ostenland 1 hieß unsere erste Mannschaft in der Dreifachsporthalle in Delbrück herzlich willkommen. Das Endresultat sieht auf den ersten Blick deutlicher aus als es ist. In vielen knappen Spielen behielt der Gastgeber letztendlich die Nerven und mehr Gefühl für die diskussionswürdige Qualität der Federbälle. Der TuS reiste mit vollem Aufgebot, sowie Ergänzung durch Verbandsligaspieler Frederick Loetzke und Stephan Löll an. Vor Spielbeginn wurde noch ein Gruppenfoto mit beiden Mannschaften und den Schiedsrichtern gemacht und unterstrich damit das faire Miteinander.

Brüning/Klaß Nach längerer Ausfallzeit stand Simon Klaß wieder an der Seite von Mirko Brüning. Im ersten Herrendoppel waren beide stets auf Augenhöhe mit dem Gegner, mussten aber nach dem zweiten Satz in der Verlängerung (26:24) den ersten Punkt dem Gastgeber überlassen. Deutlich weniger Spannung ließ das zweite Herrendoppel zu. Nils Rogge und Stephan Löll setzten sich in zwei souverän gespielten Sätzen gegen ihre Kontrahenten durch (17:21, 13:21). Unser Damendoppel fand nach einem wirklich knappen verlorenen ersten Satz, Mittel und Wege den zweiten Satz klar zu Gunsten des TuS zu entscheiden. Melina Orth und Leonie Zuber hatten im Entscheidungssatz so ihre Probleme mit dem Spielgerät und mussten sich am Ende knapp geschlagen geben (21:19).

Löll/Rogge Das mit Abstand kürzeste Spiel des Abends war das erste Herreneinzel. Christopher Niemann trat mit einer Verletzung an und machte der Mannschaft vorher relativ deutlich klar: „Ich hoffe, das ich heute das Spiel durchhalte, mal sehen was so geht.“. Soweit kam es allerdings nicht.Er und sein ebenfalls lange verletzter Gegner Hendrik Wiedemeier spielten insgesamt 20 Punkte lang One-Step-Badminton in Perfektion und beendeten das Spiel bei 11:9 im ersten Satz. Nicht ernst gemeinte Kommentare wie „Selten gesehen sowas!“ und „Das nennt man also Erstes Einzel in der Regionalliga, wow!“, war hinter dem Spielfeld zu vernehmen und sorgte für gute Laune auf den Spielerbänken.
Einen relativ entspannten Abend hatte Mirko im zweiten Herreneinzel. In zwei guten Sätzen holte er den zweiten und leider auch den letzten Punkt des Abends für den TuS. Trotz des Sieges war eine gewisse Frustration spürbar. „Wenn ich zur Pause mit 1:11 führe, dann will ich den Satz auch mal einstellig gewinnen. Keine Ahnung warum ich das nie so richtig durchziehen kann. Nach so einer hohen Führung darf ich nicht einfach so 14 weitere Punkte zulassen.“, haderte Mirko nach dem Spiel mit sich selbst. „Bei Stephan lief es heute einfach nicht so gut. Mike war stärker und hat heute gewonnen.“, kommentierte Frederick das dritte Einzel. In zwei Sätzen musste sich der Mannschaftsälteste mit 21:16 und 21:17 geschlagen geben. 4:2 Führung für Ostenland.
Mega Spannung kam im Dameneinzel auf. Melina fand schwer ins Spiel und musste den ersten Satz (21:14) recht klar an ihre niederländische Kontrahentin Sanne Schra abgeben. Den zweiten Satz gestaltete sie dann sehr viel besser, gewann diesen in der Verlängerung und kam zurück ins Spiel. Im dritten Satz, bei einer Führung von 13:18, sah eigentlich alles nach einem Sieg aus, ehe Melina nach überstandener Erkältung ein wenig die Luft ausging. „Am Ende war die Fitness noch nicht wieder da.“, antwortete sie auf die Nachfrage ihres Leistungsabfalls.
Frederick und Leonie bestritten das gemischte Doppel. Das gut eingespielte Mixed hatte heute mit zwei Faktoren zu kämpfen: Einem guten Gegner und den echt nicht guten Fluggeräten in Form der Federbälle. „Das solche Federbälle überhaupt für die Regionalliga zugelassen werden ist Wahnsinn. Sogar die Bezirksklasse ein paar Felder weiter war damit nicht wirklich einverstanden.“, brachte Trainer Björn Bennefeld die Materialqualität auf den Punkt. „So etwas kann durchaus dafür sorgen das man anfängt nachzudenken und das schwächt einen mental. Ein guter Gegner dazu und es wird eng.“, legte die Mannschaft nach. Nach wirklich schönen Ballwechseln folgte manchmal ein Schlag weit ins Seitenaus und sorgte auf den Bänken für Ratlosigkeit. Auch wenn es eigentlich nur noch um Ergebniskosmetik ging, zogen beide Doppel das Spiel gnadenlos durch. Ein richtiger Kampf, der alle Zuschauer in der Halle mit einbezog. „Richtig cool, das beide das Spiel so ernst nehmen und damit alle Anwesenden in der Halle mitnehmen.“, freute sich die Bank.
„Wir haben heute alle Drei-Satz-Spiele knapp verloren. Das ist sehr ärgerlich. Da waren zwischendurch Bälle bei, da denkt man sich: So einen Ball spielt man Zuhause nicht ins Seitenaus. Und heute sind die Bälle halt genau dahingeflogen. Gegen einen guten und wachen Gegner darf das halt nicht passieren. Heute ist es passiert und das hat uns Punkte gekostet.“, zog Nils einen Strich unter den Spieltag.
Am kommenden Wochenende ist ein Doppelspieltag angesetzt. Am Samstagabend empfängt der TuS den TV Refrath 3 in gewohnter, heimischer Umgebung. Am Sonntag heißt es dann „früh aufstehen“ und nach Hövelhof fahren. Wir freuen uns weiterhin über die Unterstützung bei unseren Spielen und hoffen dadurch wieder Punkte einfahren zu können. Leonie Zuber & Philipp Knöchelmann
- Kurz notiert 23. Januar 2023
Badminton: Fünf Tipper bei der DM

Die Badmintonspieler Melina Orth (Einzel), Leonie Zuber (Mixed), Christopher Niemann (Einzel) und Frederick Loetzke (Mixed) vom TuS Friedrichsdorf haben Wildcards für die Deutschen Badmintonmeisterschaften, die vom 2. bis zum 5. Februar in Bielefeld stattfinden, erhalten. Orth, Zuber und Svantje Gottschalk wurden zusätzlich vom NRW-Verband für die Damen-Doppel nominiert. Orth und Zuber spielen damit sogar in zwei Disziplinen.
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